Es ist Montag. REWE sucht Geringverdiener. Ich habe schon von schlimmeren Castings gehört.
Wen ruft man eigentlich in Sigmaringen, wenn man Opfer von Gewalt geworden ist? Mega Man? Vor der Gewalt im Elektroauto zu fliehen geht jedenfalls auch nicht mehr: Bei Serverproblemen kann man es ja nicht mal aufschließen. — Die Linke, die in Berlin die totale Enteignung gefordert hat und sie jetzt umsetzen soll, hält das Volksvotum inzwischen für einen unverbindlichen Vorschlag, der die Politik zu nichts verpflichtet. Muss ja auch nicht. Ist ja jetzt erst mal wieder ein paar Jahre lang gewählt. Vorwärts immer.
Apropos: Auf Twitter wurde spekuliert, die Angewohnheit, dass Deutsche sich den Intimbereich rasieren, sei eine Folge daraus, dass Pornos zumeist rasierte Intimbereiche zur Schau stellen. Ich glaube, ich nehme beizeiten mal einen Porno auf, in dem die Darsteller irgendwas von Phil Collins angewidert ausmachen. Vielleicht klappt es ja. — Fast noch schlimmer als, aber wenigstens nicht so schmerzhaft wie Phil Collins ist Fußball. In dieser Blase brodelt es schon wieder auf Niedrigflamme: Eintracht Braunschweig hat gegen irgendeine andere egale Mannschaft gespielt und irgendwelche Fans haben ein Spruchbanner kreiert, auf dem sie die Gäste darum baten, doch lieber wegzubleiben. Das wäre ein fürchterlich langweiliges Vorkommnis, aber weil besagte Fans einer unfeinen politischen Richtung angehören und die Gäste wahrscheinlich nicht, hat Eintracht Braunschweig beschlossen, aus dem furchtbar langweiligen Vorkommnis ein furchtbar langweiliges Politikum zu machen. Die aktivste Sparte zeitgenössischer Sportvereine scheint die Bundesliga im Distanzieren zu sein.
Nach ABBA, „Wetten, dass…?“ und „TV Total“ kommt bald ein weiterer Wiedergänger: Betatester für Winamp werden gesucht. Damit haben wir zu meiner Zeit Musik gehört. Heute gibt es ja Streams und so was.
Zum Beispiel den folgenden.
Guten Morgen.

