Beim Empörmedium Twitter wird seit gestern darum gestritten, ob und wie viel Trinkgeld für einfache Dienstleister denn in einer Zeit des Mindestlohns angemessen sei und ob das Ausbleiben von Zuwendungen im niedrigen Eurobereich nicht eher für einen unzureichenden Arbeitgeber als für einen unverschämten Gast spreche, der die Personalkosten im Normalfall bereits mit dem regulären Rechnungsbetrag begleicht; freilich wusste bisher niemand zu beantworten, warum man gefälligst in teuren Restaurants einer hinreichend freundlichen Bedienung wenigstens zehn Prozent Trinkgeld zu geben habe und den nicht minder aufdringlich freundlichen Angestellten im Apple Store nicht.
Hirnfick 2.0
schärfer als Bananen
