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Kurzkritik: Cojones — Sunrise

Cojones - SunriseLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Cojones, wir brauchen Cojones! Trotz des Namens stam­men Cojones aus Kroa­t­ien und haben mit dem Jahres­be­ginn 2010 ihr Vol­lzeit­de­büt “Sun­rise” (Bandcamp.com) vorgelegt. Mit­tler­weile sind sie mit “Res­onate” (2016) beim drit­ten Album angekom­men, aber darum soll es ger­ade mal nicht gehen. Es scheint sich um ein Quar­tett mit wech­sel­nden Mit­gliedern — lediglich Sänger Bojan Koci­jan und Gitar­rist Nenad Mandić scheinen seit 2006 dabei zu sein — zu han­deln. Bassist Gor­dan Tomić ist son­st unter anderem bei den ungle­ich bekan­nteren Sev­en That Spells, eben­falls aus Kroa­t­ien, am Werk. Das klingt, als wüsste die Band, was sie tut.

Und das scheint sie tat­säch­lich zu wis­sen: Unpein­lich­er, obwohl englis­chsprachiger Gesang — etwas rauh, auch mal gebrüllt (“Dream­lounge”) — begleit­et voranstreben­den Ston­er Rock mit angenehm brum­menden Gitar­ren und selb­stre­dend nur schw­er zu bemän­gel­nder Bas­sar­beit.

Cojones — Super­skunk

So lange es noch küh­ler wer­den kann, so lange ist es für eine Por­tion Ston­er Rock noch nicht zu spät. Die beste Zeit ist jet­zt.