In den NachrichtenMontagsmusik
Ulver — So Falls the World

Wach wie ein PandaEs ist Mon­tag. Die Welt find­et zur gewohn­ten Bräsigkeit zurück und dieses eige­nar­tige Gefühl, der bei Weit­em Aller­bräsig­ste zu sein, ist vorüber wie eines dieser schw­er erträglichen Liebeslieder, die man sich aus­denkt, während man so über sein Leben sin­niert. Leben ist Fir­lefanz, aber ein immer­hin notwendi­ger, seufzt ein Käuzchen.

Zum nun­mehr endlich ver­gan­genen Woch­enende bliebe noch manch­es anzumerken, aber da regte man sich dann doch wieder nur unnötig auf, was selb­st der staubbe­deck­teste Bun­de­spräsi­dent der let­zten paar Jahre, entsäku­lar­isiert­er Dodo des Monats Juni und auch son­st stets für Geschwätz zu haben, kaum zu lin­dern ver­mag. Schweifen wir also lieber in die Ferne: Die NASA hat in den Weit­en des Wel­traums Dinge ent­deckt, die die bish­eri­gen Vorstel­lun­gen von den Anfän­gen “unseres” Uni­ver­sums ein wenig kor­rigieren. Eine real­is­tis­che Möglichkeit zur schnellen Anreise ist bish­er allerd­ings nicht enthal­ten.

Apro­pos Zukun­ft: In den USA sind mehrfach blue­tooth­fähige Hand­kreisel (“Fid­get Spin­ner”) explodiert, was die Ver­mu­tung, zum langfristi­gen Über­leben müsse man nicht nur stark, son­dern auch einiger­maßen schlau sein, selb­st heute, da der Men­sch sich als weit­ge­hend dom­i­nante Rasse erwiesen hat, noch als bedeut­sam kennze­ich­net. Die “Neue Zürcher Zeitung” fragt in eigentlich nicht auss­chließlich diesem Zusam­men­hang, ob die mod­erne Gesellschaft zu doof für den Fortschritt gewor­den ist. Dass sie nicht von den Klüg­sten ange­führt wird, mag als Argu­ment nicht aus­re­ichen, und so lange sie noch wun­der­bare Musik her­vor­bringt, ist jeden­falls das Wesentliche gesichert; zum Beispiel eben so:

Guten Mor­gen.