Es ist Montag und arschkalt; eine Kombination, der zumindest ein warmer Arbeitsplatz mit heißem Kaffee etwas Linderung zu verschaffen vermag, wenn die Bett- und Menschenwärme der letzten Nacht schon abzuklingen beginnt. Wie zum Trotz scheint die Sonne noch dazu, als versuchte sie ihre Autorität zu wahren; die gelbe Sau (PeterLicht, 2001 u.a.).
Wenn es schon um andere Bereiche des Lebens nicht so gut bestellt ist, Chartaschreiber (schönes Schimpfwort eigentlich) selbstredend mitgemeint; die andererseits auch gute Bundespolizisten wären, denn dort ist einfaches Textverständnis optional: Deutsch nich gutt? Einfach die Anforderungen senken. Nachdem ein Polizist schon nicht mehr besonders sportlich sein muss, weil es für eine angemessene Kondition nicht mehr reicht, kann er jetzt auch noch zu blöd für seine eigene Muttersprache sein. Verfolgungsjagden erledigt man ja im Auto und Schreiben tut man mip’m Computer, der macht das schon. Die Welt wird blöd und man selbst ist mittendrin.
Da ist nicht mal Musik noch heilig: Spotify ist viel besser als Vinyl, sogar die Werbung funktioniert besser als erwartet. Ein typisches Produkt für Applekunden also? Nein, selbst die werden milde: “Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich Apples MacBook Pro eher an Anwender richtet, die ihre Tastatur betrachten, denn an Mac-Nutzer, die diese auch nutzen wollen.” Eine späte, aber zumindest weise Beobachtung, immerhin.
Auch beobachtet: Montag ist’s. Zeit für etwas Musik.
Guten Morgen.


Endlich endlich ein musikalischer Beitrag der meinen Geschmack trifft.
Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben.
Ach ja… ERSTER!
Entschuldigung, das wollte ich nicht.