Das Plus-Size-Model Ashley Graham hat mit einem Instagram-Foto Millionen Frauen begeistert. Auf einem Fahrrad fliegt ihr Rock so hoch, dass man einen Großteil ihrer Cellulite sieht.
Das nächste große Ding: Models mit einem Hautproblem. Gibt’s schon welche mit Schuppen?
Gina-Lisa Lohfink, derzeit in allen Klatschspalten zu Hause und mir bis dato unbekannt, nach kurzer Recherche allerdings auch nicht für kennenswert befunden, muss sich, meint Bundesrichter Thomas Fischer, zumindest nicht vorwerfen lassen, wie all die anderen Kurzzeitbekanntheiten aus dem Arbeitslosenfernsehen nichts Sinnvolles gelernt zu haben:
Das (stark heruntergerechnete) Nettoeinkommen dieser Beschuldigten müsste demnach bei etwa 400 Euro pro Tag (= 12.000 Euro pro Monat) liegen, was plausibel ist, denn als Mensch mit dem Beruf “Vorzeigen-von-dicken-Silikonbrüsten” sollte man schon deutlich mehr verdienen als der Präsident eines Obersten Bundesgerichts.
Gibt ja sowieso zu viele von denen.
Und ich finde es seltsame Zeiten, in denen eine Gesellschaft Millionen über Millionen für eine ihrer Gruppen aufbringt, deren in Talkshows herumgereichte Vertreter eben diese Gesellschaft zugleich ein Patriarchat nennen, das sie unterdrückt.
Die Neue Zürcher Zeitung findet in einem Text, in dem sie durchweg das schauderhaft klingende und überdies falsche “Studierende” statt “Studenten” verwendet, die political correctness in den USA übertrieben.
Ihr seid Männer und wolltet schon immer mal wissen, woher die für die angebliche Lohnlücke zwischen Männern und Frauen verantwortliche ungleiche Verteilung von Arbeitszeiten stammt? Ganz einfach: Wenn Frauen so lange arbeiten würden wie ihr, protestierte ihr Körper dagegen. Bei Männern ist das natürlich etwas völlig anderes, ein Büro fernab von Hobbys, Freunden und Familie ist schon evolutionär bedingt ihr natürliches Terrain.

