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Sunn O))) (live) // #emonichtblog

Sei wachsam. Sie wird kommen.Befund: Mon­tag. Ursache: Unklar. Ther­a­pie: Vielle­icht hil­ft es, ein­fach ein biss­chen zu schreien. Ein Tag, so hässlich wie Han­nover. — Mon­tag ist ja auch: sich fühlen wie Dil­bert, nur mit noch weniger Men­schen. Mit Men­schen hält man es ja doch nicht lange aus. (Was sie wohl ger­ade tut?) Gibt es eigentlich ein passenderes Wort als Nos­tal­gie für die Sehn­sucht nach früher? Damals, bei Camel und Meer.

Die Män­ner lei­den am meis­ten darunter. Män­ner sind gefühls­duseliger. Weiß ein beliebiger Geier, wieso das immer mon­tags passiert; außer natür­lich, weil ein Son­ntag schon aus dem Gewohn­heit­srecht her­aus und ins­beson­dere wegen blöder Herz­scheiße nicht so enden sollte und man es doch allmäh­li­ich doch satt hat, wie ein Teenag­er auf seine Läm­pchen zu star­ren. These vin­tage years.

Pal­im-pal­im, die Nachricht­en. Wir sind wieder wer.

Die Bun­desregierung jeden­falls hat dem amerikanis­chen Ansin­nen nachgegeben und sich bere­it erk­lärt, auf­grund des sub­jek­tiv­en Bedro­hungs­ge­fühls erst­mal 1000 Sol­dat­en mit an die litauisch-rus­sis­che Gren­ze zu schick­en.

Die Vor­wärtsvertei­di­gung wird siegen, keine Gnade dem Aggres­sor. Wir wollen ja nur helfen; wie damals, als der Iwan der DDR nur helfen wollte, jeden­falls dabei, wiederum der Sow­je­tu­nion zu helfen. Für ein Kriegsheer vor der eige­nen Gren­ze hätte also ganz offen­sichtlich nie­mand mehr Ver­ständ­nis als Putin. Von deutschem Boden geht kein Krieg aus, wenn der Boden in Litauen liegt.

Mon­tag, du unflätiges Wort. Es hil­ft, vielle­icht, Musik. Musik, so schwarz wie etwas anderes, das auch schwarz ist. Elo­quenz hab’ ich voll drauf.

SUNN O))) live at South­west Ter­ror Fest III, Oct. 18th, 2014 (FULL SET)

Schon bess­er.

Guten Mor­gen.