Gefühlte Statistik aus meinen Nachrichtentickern: Hinreichend wohlhabende Menschen, erstaunlich oft Sportler, gründen anscheinend mindestens einmal im Leben eine Stiftung zugunsten irgendwelcher Kinder.
Sind Datenwissenschaftler unter meinen Lesern, die meine Vermutung, dass es bei gleichbleibender Geschwindigkeit noch zu meinen Lebzeiten mehr Stiftungen für die Kinder als zu bestiftende Kinder geben wird, be- oder widerlegen können? Ich fände das lustig.

Bei gleichbleibender Gründungsgeschwindigkeit angeblich kinderfreundlicher Stiftungen in Deutschland (ca. 100 bis 150 p.a.) wird es, einen gleichbleibenden Kinderbestand vorausgesetzt, in frühestens 125.000 Jahren zu einem Gleichstand kommen. Um die Sache zu beschleunigen, müssten wesentlich mehr Sportler wesentlich mehr verdienen. Eine kleine Hilfe wäre es natürlich, wenn diese ab sofort weniger (kinderträchtigen) Geschlechtsverkehr hätten.
Stiftungen dienen der Steuerersparnis.