Ich habe heute schon viermal bestätigt, dass ich ein Mensch bin. Das ist gut fürs Selbstbewusstsein.
Die Liste an popkulturellen Phänomenen, von denen ich nichts mitbekomme, wächst nahezu täglich. Das vermittelt mir ein erstaunlich zufriedenes Gefühl.
„Man sollte Männer und Frauen nicht gegeneinander ausspielen. Es weiß doch jeder, dass die Einen viel besser sind als die Anderen“ oder so ([a]).
Je länger ich mich mit Computern beschäftige, desto mehr Zeit geht dadurch verloren, dass ich die fixe Idee habe, eine wesentliche Komponente durch eine interessant wirkende Alternative auszutauschen, mich dann mit dem Ersatz anzufreunden versuche, krachend daran scheitere und schließlich kleinlaut zum vorherigen Zustand zurückkehre. Das ist ein bisschen wie mit der Politik.

Eine feine Quelle.
Noch sozialdemokratischer aus gleichem Hause: Eiskeller statt Wohnungen:
https://www.hessenschau.de/gesellschaft/hitze-in-der-innenstadt-frankfurt-stellt-kuehlbusse-fuer-obdachlose-auf-v1,kuehlbusse-frankfurt-100.html
Bezüglich der Sache mit den Computern.
Mir ergeht es da sehr ähnlich und mein gedankliches „Standardresultat“ während solchen Übungen ist, dass ich die Problemdomäne durch das „damit beschäftigen“ im Nachgang deutlich besser verstehe. Dies führt dazu, dass ich das zu ersetzende Werkzeug auf einmal deutlich besser nutzen kann und dann damit zu meiner Lösung komme.
Es gibt auch Ausnahmen, aber doch sehr häufig lande ich dann bei alten Werkzeugen „die tun“.
„Mensch“ ist ein Terminus der dringend des Genderns bedurfte.
Denn wenn ich bestätige, dass ich „ein Mensch“ bin – ist da „der Mensch“ oder „das Mensch“ gemeint..?