„Nur 13 Prozent“ der (freilich: befragten) Bürger seien „mit der Arbeit des Bundeskanzlers zufrieden“, schrieben heute, mithin einen Tag vor dem Jahrestag der Befreiung der Deutschen von einem im Nachhinein noch etwas unbeliebteren Kanzler sowohl seitens eines verbrecherischen Unrechtsstaates, der dringend aus allen internationalen Bündnissen ausgeschlossen gehört, als auch seitens der Sowjetunion, die einschlägigen Qualitätsmedien, als würden sie mahnen wollen, dass ein Wähler manchmal erntet, was er nun mal sät, und als wäre hier, wo westliche Werte – ursprünglich gefunden auf „heise online“, aber das kann man ja, wie mir ein Vöglein zwitscherte, mittlerweile auch nicht mehr ohne plötzlich einsetzende Übelkeit verlinken (LSR), weshalb ich fürderhin davon abzusehen gedenke – und Demokratie unser aller Alltag in die selbstverständlich einzig richtigen Bahnen lenken, ausgerechnet die Zufriedenheit mit denen, die zwischen zwei Wahlgängen ohnehin schalten und walten dürfen und werden, wie ihnen gerade zumute ist, ohne dass der Gewählthabende da ein entscheidendes Wörtchen mitzureden hätte, ein bedeutsames Maß; denn wäre Zufriedenheit zwischen zwei Wahlen, zu denen sie dann trotzdem wieder schreiten werden, als wäre es wichtig, von wem man ab Urnenschluss ein paar Jahre lang nicht für voll genommen wird, ein ständiger Motor dessen, was um uns herum passiert, passierte um uns herum zur Abwechslung auch mal etwas von den Meisten als schön Empfundenes, was aber halt der Börse (i.e. Rheinmetall, Volkswagen und Borussia Dortmund) nichts bringt, die – ein Blick in die nächste Innenstadt genügt – denen, die regieren, stets deutlich näher ist als die, von denen sie profitiert.
Senfecke:
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Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Satz, der vom tux0r kommt, nu erst mal entschachteln müssen? Zugegeben: es macht mir Spaß.
PS.
Dagegen schön kurz und unverschachtelt: „Genossen! Mitbürger und Mitbürgerinnen! Der große Tag des Sieges über Deutschland ist gekommen!“ (J.W. Stalin, 9. Mai 1945)
Nur bei Themen, die mir höchstens einen Satz wert sind.
Ein Satz, wo die Roten, den Faden bildend, dem Okawango gleich ihrem Delta entgegen mäandern…
Ganz zum Schluss haste was versaut:
„denen, die regieren, stets deutlich näher ist als die, von denen sie profitiert.“
Das letzte _die_ sollte auch ein _denen_ sein.
Ansonsten schön.
Und jetzt Kernel patchen!
Nein. Die Börse ist näher als die, von denen sie (die Börse) profitiert.
Woraus bemerkenswerter Weise nichts hervorgeht.
Dennoch, kurz angemerkt, der Satz hätte noch ein wenig länger sein können!
Für mich sind solche Sätze immer wie geistiges Yoga. Es entwirrt meinen Kopf.
Scheißstil. Zwei Leser weniger.
Ich habe extra ein Semikolon reingemacht!
Das fand ich gut; schon allein deswegen, weil Semikola vom Aussterben bedroht sind; und der flatter soll sich was schämen!
Semikola mit Semirum führt zum Semiaussterben.
Puh, ist das doof.
Selber Schuld.
hast du ernsthaft 248 Wörter in einen Satz gepackt, du Schachtelhengst? hab Bauchweh itzala …
Hab‘ nicht gezählt. Wo liegt gerade der Rekord?
Angeblich bei 1077 Wörtern in einem Satz, in „Der Tod des Vergil“ von Hermann Broch.
Da schlafe ich ja beim Titel schon ein.
Titel mit Namen im Genitiv weisen oft auf schwer Bekömmliches hin, stimmt.
In Anlehnung an Worte eines lange Abwesenden: Ist das überhaupt ein Satz? Ich denke: Nein
Doch.