Was zeichnet es eigentlich aus, Teil dieses gewaltigen Spektrums zu sein, in dem wir uns alle wiederfinden? Wir alle sind neurodivers; das ist leicht zu akzeptieren, da kein Gehirn dem anderen gleicht. Doch genau das entzieht einer medizinischen Diagnose jegliche Grundlage.
(Aus dem Englischen übelsetzt.)

Immerhin die eine Hälfte der Menschheit — also jene, in der sich alle Männer wiederfinden — ist gesichert pimmeldivers; das ist leicht zu akzeptieren, da kein Pimmel dem anderen gleicht. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe im Rahmen einer empirischen Langzeit-Feldstudie schon Hunderte, wenn nicht gar Tausende gesehen.
Frage: wie wäre die andere Hälfte der Menschheit, also jene, die nicht über einen Pimmel verfügt, aus medizinisch-diagnostischer Sicht einzuordnen? Oder entzieht das Nichtvorhandensein eines Pimmels einer medizinischen Diagnose jegliche Grundlage? Was nicht da ist, kann ja schließlich nicht krank werden, gleiches gilt übrigens auch für das Gehirn. Apropos: weswegen hab ich eigentlich nie Kopfschmerzen?