Überraschung: Man überzeugt Menschen gar selten mit Argumenten. Die Überschrift gefällt mir gut.
Gedanke: An den strengen Gesetzen in Deutschland, den Umgang mit Toten betreffend, stört mich am meisten die Aussicht darauf, nach meinem Ableben womöglich mit so Leuten am selben Ort zu „ruhen“.
2022 hatte die kanadische Restaurantkette Gabby’s unter allgemeinem Beifall beschlossen, Moscow Mules künftig „Kyiv Mule“ zu nennen, um es dem Russen mal so richtig zu zeigen. Ich habe heute mal spaßeshalber nachgesehen, was daraus geworden ist: Inzwischen nennen sie das Getränk „Traditional Mule“ und es kommt schwedischer Wodka hinein. Ganz schön unsolidarisch.
Lustige Nachrichten aus einem anderen Nordland: In Schweden ist es künftig verboten, Pornobildchen zu kaufen. Haha, diese Schweden. Müssen Pornos künftig gratis gucken, so will es das Gesetz. Schwer haben sie es. So schwer.
Amüsant-bizarre Anmerkung der Woche:
Unklar ist, ob man als Mann jetzt ein Anrecht auf weibliche Freunde hat. Wenn ja: Bekommt man diese nach Männlichkeitsnachweis automatisch gestellt oder muss man ihre Bereitstellung beantragen? Muss man dafür gemeinsame Interessen finden oder reicht schon das Vorhandensein verschiedener Geschlechtsteile? Muss ich die jeweils zugewiesene weibliche Freundin akzeptieren oder gibt es ein Umtauschrecht?
Das „Kötzerchen“ (Quelle u.a.: Reimlexikon, hier scheiternd) der Woche gleich hinterher: Der Nürnberger Zoo möchte ein paar Paviane abknallen, weil selbige einfach zu zahlreich sind. Interessehalber – schon aus ethischen Gründen – gefragt: Wo zieht man hinsichtlich der Gruppe „Lebewesen, deren Zahl zu groß scheint“ eigentlich die Grenze zwischen „darf man umbringen“ und „darf man nicht umbringen“ und warum?


Also eine vom Staat verordnete Trinkbegleitern wäre im Land der politischen [Bierbotschafter](https://brauer-bund.de/bierkultur/bierbotschafter/) doch mit Sicherheit finanzierbar, oder?
Ich würde meine Pflicht tun und dafür hart arbeiten! Ich hoffe jedoch, dass ich eine entsprechenden Bescheinigung für den Arbeitgeber erhalte.
Herr Hitler ging zwar nicht so gern in Kneipen, hat dafür aber gar nicht selten mit Frauen im Kaffeehaus gesessen, z.B. mit Frau Wagner, Frau Bechstein und Frau Mitford (letztere hatte sogar Migrationshintergrund!). Und nicht zu vergessen hat er mit der De-Facto-Entmachtung der SA einem wirklich üblen Hort der Reproduktion männerbündischer Strukturen gezeigt, wo der Hammer hängt. Es war nicht alles schlecht!
Den ulkruinischen Pionieren der westlichen Überlegenheitskultur gelang es schon im letzten Jahr, das männerbündische Ressort „Schützengraben“ mittels der Zugabe weiblicher Leichen zu modernisieren.
Tja, da sind sie dem Adolf über. Bei dem durften die Weiber nicht in die Schützengräben, sondern bloß in die Rüstungsproduktion. Nur in der Kampfgruppe Mohnke waren dann auch auch paar BDM-Mädel mit von der Partie. Aber da war es ja auch schon so gut wie vorbei mit der Kriegstüchtigkeit.
Die Etymologie des Wortes „Kotze“ ist eine völlig missverstandene:
„Cozze: Nell’Italia meridionale il mitilo è conosciuto con il nome di „cozza“[17], termine derivante dal latino cochleam, ossia „chiocciola“ e quindi „guscio“. Il termine meridionale „cozza“ è compreso in tutta Italia…“ [https://it.wikipedia.org/wiki/Mytilus_galloprovincialis]
… Moscow Mules künftig „Kyiv Mules“ …
Erinnert sich noch jemand an „Freedom Fries“?
Oder an „liberty cabbage“? Auch lustig, ist aber noch länger her.
PS.
Was mich übrigens sehr wundert, ist, dass das „Café Moskau“ in Berlin-Mitte immer noch so heißt. Wenn das die Göring-Eckhardt rauskriegt, dann heißt der Laden bestimmt bald „Selenskyj-Stübchen“.