Es ist Montag. Anderswo las ich am Wochenende, Kaffee sei kein Grundnahrungsmittel. Dieses Internet, in das jeder alles reinschreiben kann, war eine enorm dumme Idee. Natürlich ist er das. Zumindest ist das meine Ausrede. (Andererseits: Guter Kaffee war immer schon teuer. Wer nicht weiß, was „guter Kaffee“ ist, der möge einen Kaffee bei der Deutschen Bahn probieren. Das Gegenteil davon ist guter Kaffee.)
Die aktuelle „F.A.S.“, in der andererseits auch ein Herr zu Wort kommt, der „sich“ in Cannabis „fast verloren“ hätte, was mich fast mit der Ausgabe versöhnt, unkt bereits, „das“ – womit sie vielleicht ihre Titelseite meint und vielleicht auch nicht – „war 2024“. Im Dezember passiert nach dem Odinstag ja nie etwas von Belang. Weiß ja jeder. (Ist das jetzt dieses „zwischen den Jahren“?)
Einigermaßen korrekte Aussage zum erwähnten Thema auch: Es liege „eine feine Ironie darin, dass die Cannabis-Legalisierung eben nicht von einer Jamaika-Koalition beschlossen wurde“.
Drogenfrei und/oder Drogenersatz (und, sowieso, mentales Grundnahrungsmittel) derweil: Musik.
Guten Morgen.


im Wesentlichen dominieren nur 2 Sorten Kaffee den Markt, also hat man, unabhängig vom Preis, eine 50/50 Chance. Könnte es dann dann an der Röstung liegen?
Robusta oder Arabica? Was wohl der Kenner zum Shake sagt?
Geschmack ist dann auch noch mal so ein Ding. Wie gat man im Chemieunterricht gelernt? Kaffearoma erhält man, in dem nan alle bekannten Aromen zusammenmixt.
Genau darin liegt auch die Stärke des Kaffees.
Haste gerade einen mehr oder wenigen frischen Fisch abgefasst und musst zum Date mit Deinem Chef, der Liebsties oder der Innensenatorin? Einfach mal die eigenen Flossen mit Kaffee spülen und zumindest deswegen wird das Date kein Reinfall.
Bei der Führerscheinprüfung wurde man ja früher gern gefragt, wie viele Tassen Kaffee man trinken muss, um einen Liter Bier zu kompensieren. Die Frage verschweigt recht anschaulich den eigentlichen Hintergrund. Man tut dies, um nicht zu stinken, wje ein Brauereipferd, wenn die Bullizei ans Karrenfenster kloppt. Wer will schon die Wirkung kompensieren?
Dann wäre da noch die belebende Wirkung.
Hersteller von Shampoos und ähnlichen Flüssigseifen haben sich nicht umsonst zu nutze gemacht, dass die Leute in der Schule lernen, dass Haare totes Gewebe ist. Tote weckt man bekanntlich mit einem Kaffee wieder auf. Um die Wirkung einer handelsüblichen Koffeintablette zu simulieren,nuss man also Wahlweise 50 l Shampoo, 5 l Energy oder 3 Kannen deutschen Kaffee reinkloppen. Im letzteren Fall sollte nan sich bei Ermüdungserscheinungen nich die Kannen in die Gusche zimmern, wegen dem Aha-Effekt und weil es etwas dauert, bis der Rezeptor im Hirn abschlagen jann, dass der Kaffee vom Magen nun auch oben angekommen ist.
Für den Geschmack dürfte den Meisten der Kaffeeautomat beim Discounter ausreichen. Der ist auch noch 3 € billiger.
Darauf erstmal einen Aufguss nit unbekanntem Löslichen. Man kann ja nicht immer nur nach frisch gequalmter Kippe aus dem Rachen riechen.
Igitt.
Auch ohne Drogen hat mich der Rote Traum soeben in eine unendliche Weite getragen. Das war sehr schön und ist sicher auch ein guter Schutz gegen Hexen. Musik hilft!
Diese Wirkung kann ich verstehen.
Ein paar Blaue dazu?