Es ist Montag. Bitte leise tippen, der Autor dieser Zeilen schläft noch tief und fest. Zzz!
Philip Kreißel vom schrägen Personalityblog “Volksverpetzer” hat “herausgefunden” (Archivversion mit noch beknackterer Überschrift), dass, wer für Twitter Geld bezahlt, um zum Beispiel, um seine Tweets bearbeiten zu können, mindestens Faschistensympathisant sein muss. Ich vermute ja, dass dieses reflexhafte Verteilen von Nazischildchen dem Ziel, mehr Menschen für die gute Sache zu gewinnen, eher abträglich ist. — Keine gute Sache: In den USA wurden kürzlich zwei der ärgerlichsten Erfindungen der Menschheit — Gesichtserkennung und Pistolen — miteinander kombiniert, allerdings derzeit nur zum Entsperren der Waffe. Ob das wohl auch auf der anderen Seite funktionieren würde?
Die seltsamste Sprache, in der ich in den nuschelzig Jahren meines Lebens einen Ohrwurm zu haben das Vergnügen haben durfte, ist seit dem vergangenen Wochenende Althochdeutsch; was eben so passiert, wenn man auf YouTube plötzlich über ein Album einer ziemlich guten, aber vermeintlich seit Jahrzehnten nicht mehr existenten Gruppe stolpert (und dabei hinfällt und sich böse weh tut), dessen Existenz völlig übersehen wurde und darum überrascht.
Guten Morgen.


schrägen Personalityblog
Sollte man den Volksverpetzer nicht etwas doller verbal verdreschen?
Irgendwas mit besonders fanatische NATO-Propagandaschleuder, Kriegshetzer, etc.?
Khmer und mehr…Dat is doch dieser
Pol Pot mit seine Band, nä ?!
Muss jetzt nen Elko einlöten, damit der Monitor vom Sperrmüll wieder läuft.
Ich flex dann 10 Zoll aus 19 Zoll raus. Mehr brauch ich nicht und spart Strom.
Bis die Tage !
Meine Vermutung: Twitter ist ein von Außerirdischen betriebenes Projekt, um den aktuellen Pegel an Dopamin und Adrenalin auf der Erde zu messen.
Und natürlich der Katzenbilder wegen.
Beim Volksverpetzer muss das so. Offenbar nicht geprägt von den Jusos, sondern von den Altsozen. Altsozen haben viel mit Narzissten gemein, vor allem wenn es um die Ideologie geht. ‘Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.” Folglich muss jeder Andere mindestens Nazi sein. Zudem findet man im Kampf gegen das Böse schneller mehr Mitstreiter, als im Kampf für sich selbst. Daher denken die, es ist ein gutes Stilmittel gleich die Nazikeule zu schwingen.
Mich wundert ja eher, dass trotzdem hin und wieder sogar gute Artikel dort erscheinen, so wie bei deren Anfang. Ansonsten warte ich nur darauf, dass sie Kopfgelder ausloben, jetzt wo die Hälfte der Seite ohnehin als Netzpranger fungiert, wäre das nur logisch.
Ob sie dafür dafür dann eine neue Stiftung gründen müssten?