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Kurzkritik: Big’n — Discipline Through Sound

Big'N - Discipline Through SoundLange nichts mehr über Musik geschrieben.

1995 oder 1996, die Zahl vari­iert, veröf­fentlichte die Chica­go­er Noise-Rock-Band Big’n ihr zweites Stu­dioal­bum “Dis­ci­pline Through Sound” (Amazon.de, Band­camp). Angenehm bescheuert ist, dass es nach 26 oder 27 Jahren unter dem Namen “DTS 25” neu aufgelegt wird, anlässlich dessen auch ein paar weit­ere Stücke ange­fügt wur­den. Son­st kön­nte ja noch jemand sagen: Ach nein, das Album habe ich ja schon. Da muss ich ja nicht noch mal jeman­den bezahlen.

Insofern befasse ich mich heute mit dem ursprünglichen Album “Dis­ci­pline Through Sound”. Eines der musikalis­chen Vor­bilder des Sängers William Akins sei Tom Waits, teilte Erster­er in einem Gespräch mit. Das glaube ich gern.

“Dis­ci­pline Through Sound” ist ein lär­mendes Album, aber das ist als Anerken­nung gemeint. Vom selt­samen Mit­tel­teil des Achtzehn­minüters “White Russ­ian” abge­se­hen stellt das Album eine Antithese zu entspan­nen­der Lounge­musik dar. Hier:

Big’N — 06 — Dying Breed

Gefällt. Voll in die Fresse. So hat­te zumin­d­est die Nachricht über die Neuau­flage für mich etwas Gutes. Feine Band, nehm’ ich.

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