“T‑Online” hat sich mit Putin und Erdoğan gegen die Grünen verschworen und “berichtet”, dass auf Twitter momentan der hashtag “Laschet darf nicht Kanzler werden” trendet, was Anhänger besagter Grünen als großen Erfolg betrachten, erfüllte es sie doch mit Sorge, dass die völlige Untauglichkeit für das Amt des Bundeskanzlers nur bei ihrer eigenen Kandidatin eine Rolle spielt:
“Der Gedanke ist bei mir aus spontaner Frustration entstanden, dass Leute immer noch Laschet wählen wollen, obwohl er nachgewiesen hat, dass er nicht qualifiziert ist.”
Nun bietet sich die Frage an, ob diejenigen, die “immer noch Laschet wählen wollen”, sich ausgerechnet von ein paar Lästertweets davon abbringen lassen. Es mag angesichts der Berichterstattung über hashtags, als seien irgendwelche vorübergehenden Twitteraktionen gleichbedeutend mit interessantem Weltgeschehen (es sei aber auch zu beachten: #sexoderwlan), beinahe enttäuschen, aber ich halte es zumindest für möglich, dass am Wahlabend die Anzahl an Tweets für oder gegen einen Kandidaten kaum Einfluss auf das Wahlergebnis haben wird — man munkelt, es gebe sogar Wahlhelfer, die Tweets überhaupt nicht zählen.
Verrückte Welt.

Dabei hat Wirecard-Olaf grad nen Lauf, obwohl er nach den Worten seiner Parteischeffin kein richtiger Sozialdemokrat ist. Was haben wir über Trump gegen Biden gelacht. Das ist die Retourkutsche drauf.