Musik
Kurz ange­merkt: Kei­ne Wut dank kei­nes Pro­tests

Eine Gene­ra­ti­on, deren musi­ka­li­scher Pro­test sich nicht mehr in mit alten Nor­men bre­chen­den Instru­men­ten und/oder Tex­ten („My Gene­ra­ti­on“, „Kei­ne Macht für Nie­mand“, „Anar­chy in the U.K.“, aus Deutsch­land kam da jedoch auch schon län­ge­re Zeit kaum noch etwas von Belang), son­dern in „radi­kal kom­ple­xen Rhyth­men“ zwecks Mit­tan­zens („NZZ“ u.a.) aus­drückt, wes­halb sie selbst im wohl gefühls­reich­sten Teil der oft gemein­sa­men Frei­zeit­ge­stal­tung zum „tönen­den Bie­der­mei­er“ („Tele­po­lis“) grei­fen, der ihnen die Lust an der Auf­leh­nung zuver­läs­sig aus­treibt, ist eine Gene­ra­ti­on, deren Annah­me, aus­ge­rech­net die Wahl einer Oppo­si­ti­ons­par­tei wer­de es dem System mal so rich­tig zei­gen und das genü­ge dann auch schon als Aus­druck der wüten­den Jugend, zwar nach wie vor schreck­lich falsch, aber doch zumin­dest ver­ständ­lich ist.