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Mis­sis­sip­pi: End­lich kirch­lich!

Wäh­rend deut­sche Medi­en so tun, als sei es poli­tisch irgend­wie bedeut­sam, wel­cher der bei­den alten wei­ßen Män­ner – obwohl gera­de alte wei­ße Män­ner dies­mal so abge­stimmt haben, wie es unse­rer Pres­se gefällt – künf­tig die Befehls­ge­walt über zu viel Kriegs­ge­rät haben soll, wählt der US-Bun­des­staat Mis­sis­sip­pi auch das Gestern:

Der US-Bun­des­staat Mis­sis­sip­pi bekommt eine neue Flag­ge ohne die bis­he­ri­ge Sym­bo­lik der ein­sti­gen Skla­ven­hal­ter­staa­ten. (…) Die neue Flag­ge trägt zudem die Inschrift „In God We Trust“ (Auf Gott ver­trau­en wir).

Sach­dien­li­cher Hin­weis aus dem Inter­net:

Über Jahr­hun­der­te hiel­ten Chri­sten – wie Pau­lus in der Lesung – Skla­ven­hal­tung für gerecht­fer­tigt. Sie besa­ßen sogar wel­che. Erst im 19. Jahr­hun­dert begann das Umden­ken.

Das ist aber auch immer ärger­lich, wenn man sich ent­schei­den muss, wel­cher der bei­den Fehl­trit­te des 19. Jahr­hun­derts man 2020 auf sei­ne Flag­ge tun möch­te.

Man könn­te eine Flag­ge übri­gens auch unbe­mot­tot las­sen. Ver­sucht das doch auch mal!