KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Leit­ke­gel – Wir sind für dich da

Leitkegel - Wir sind für Dich daLan­ge nichts mehr über Musik geschrie­ben.

Aber was kann man emp­feh­len in die­ser Zeit? In Wür­se­len, der Hei­mat einer poli­ti­schen Null, bre­chen die Men­schen inzwi­schen Autos auf, weil Klo­pa­pier dar­in ist. Das ist so ver­rückt, da müs­sen deut­sche Tex­te her, am lieb­sten mit ordent­lich Krach.

Da kommt die Post-Hard­core-Band Leit­ke­gel gera­de recht, die zwar nicht Fjørt ist (scha­de!), aber bereits im Dezem­ber 2019 mit „Wir sind für Dich da“ (Band­camp, TIDAL, Amazon.de) trotz­dem einen Recht­schreib­feh­ler und ein beacht­li­ches Album ver­öf­fent­licht hat.

Leit­ke­gel – Spie­gel­bild

In der nicht son­der­lich ansehn­li­chen Ver­packung wur­den Text­zi­ta­te aus der Pop­kul­tur eben­so ein­ge­floch­ten wie ein wenig Kri­tik an der­sel­ben: Ein Stück heißt „Toco­tro­nic darf nie­mals sie­gen“ und amü­siert mich schon des­halb. Recht haben sie. Anson­sten natür­lich: Gitar­ren und – wie gewünscht – ordent­lich Krach.

O.J. Simpson (Waf­fen töten kei­ne Men­schen)

Ein Leit­ke­gel für die Musik des Jah­res 2020, steht zu hof­fen. Wir war­ten es mal ab.

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