Es wäre albern zu vermuten, das geschmackvolle — alles schmeckt nach irgendetwas — Ihmezentrum, sprechendes Sinnbild der Tristesse der niedersächsischen Landeshauptstadt, sei nichts als ein Geldgrab. Passend zur Umgebung nämlich wird’s dort besinnlich:
ACHTUNG! Es wird weihnachtlich! Der WUNDER WANDEL WEIHNACHTSMARKT findet am 14. und 15. Dezember 2019 wieder im Ihmezentrum auf dem Plateau statt! Kommt alle, und bringt Neugier und gute Laune mit!
ACHTUNG! Stillgestanden! Gute Laune ist selbst mitzubringen! Gewehr bei Fuß!
(via Schwerdtfegr (beta))
Die “FAZ” (möchte aufgrund des LSRs nicht verlinkt werden) berichtete gestern wenigstens online: “So Homosexuellen-freundlich sind die Dax-Konzerne”. Ich halte eine solche Aufstellung für sehr hilfreich: Ein Unternehmen, das Menschen aufgrund ihrer Sexualität bevorzugt einstellt, befördert oder sonstwie behandelt, ist ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter niemand wachen Geistes werden sollte.

Der Trick bei hässlichen Behausungen ist das man drin wohnt!
Somit die Unansehnlichkeit nicht gewahr wird…
gilt auch für Parteien
solange man nicht von Draussen drauf guckt oder/und weiss wie heimelick es sich drinnen leben lässt…
oder es jedenfalls meint!
Ein wunderbars Beispiel für 70er/8oer Jahre schönverschandelung ist in Bad Godesberg das Altstadtcenter…
“In Bad Godesberg erklärten die Planer das gewachsene alte Innenstädtchen,
das “Knolleveedel”, zum Sanierungsgebiet;
Straßen wurden
“verkehrsgerecht”
umgestaltet,
die Häuser der Handwerker und kleinen Geschäftsleute eingeebnet und durch Betonkästen ersetzt…
Die Konsum-Burg wurde so weit angehoben,
daß die Geschäftsflächen nun auf einem Hochplateau und
teilweise hinter verwinkelten Sackgassen liegen — nur über eine Rampe mit unbequemer Steigung zu erreichen.
Aber wer geht zum Shopping schon gern ins Gebirge? Zwölf Monate nach der Einweihung liegen weite Teile der Nutzfläche noch immer oder schon wieder ungenutzt: Die ersten Geschäftsleute im Altstadt-Center sind pleite.” das war von 1981 hat sich nix geändert
Quelle:https://www.spiegel.de/spiegel/print/d‑14349596.html
Man hat zwar eine Rolltreppenanlage gebaut,die aber meist kaputt war und ist…
Man hatte einen Japaner einen Irisch-Pub und nen Italiniener “angesiedelt”..Ein grosse Billard und Dartspielstätte.
Jeder der mit solchen Monstrositäten aufwuchs,weiss was passiert…ging alles ein oder unter.
was macht die stadt denn da jetzt genau?
Sich wundern!
Die verwaiste Betonstruktur ist als interpretationsfähige Nische in der Stadt Sehnsuchtsort…
“…interpunktionsfähige Nische…” geht auch!