Unter einer Prostituierten, vulgo Nutte, versteht der Volksmund zumeist eine Person, deren ganzes wenigstens berufliches Streben darauf ausgerichtet ist, auf Kosten ihrer Freier zugunsten des Zuhälters, der sie mitunter an der sprichwörtlichen kurzen Leine hält, im Wortsinne die Beine breit zu machen. Klerikalen und sonstigen rückständigen Kreisen missfällt dieses Tun so sehr, dass sie, wo immer es ihnen möglich ist, das Freiertum bestrafen, die Prostituierten aber unbehelligt lassen wollen.
Ich weiß aber nicht so genau, wieso ich beim Schreiben des obigen Absatzes “Wähler” statt “Freier”, “Seniorpartner” statt “Zuhälter” und “Partei” statt “Person” schreiben wollte — und wieso mir gerade ausgerechnet die SPD in den Sinn kommt.


Was für eine Welt in der sogenannte Linke für die Prüderie eintreten.
> auf Kosten ihrer Freier … die Beine breit zu machen.
Irgendwie finde ich das benutze Bild nicht schlüssig. Aber die Parallelen zur sogenannten SPD kann ich trotdem nachvollziehen.