In den NachrichtenNerdkrams
Kurz angemerkt zu #twittersperrt

Wenn sich diejenige Partei, die mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz, dem Staatstrojaner, den Uploadfiltern und weiteren Unverschämtheiten allein in den vergangenen paar Jahren mehrfach unter Beweis gestellt hat, dass sie an einem Internet, das nicht der vernetzten Version eines Polizeistaats ähnelt, überhaupt kein Interesse hat, jetzt quermedial mit einem eigens ersonnenen, im Vergleich mit sonstigen virtuellen Auswürfen aus der eigenen Öffentlichkeitsarbeit sogar erstaunlich griffigen hashtag darüber empört, dass Algorithmen, die offensichtlich vor allem die Anzahl an und nicht etwa die Qualität der sowohl berechtigten als auch unberechtigten Petzereien auswerten, was den Anhängern dieser Partei auch heute noch ein willkommenes Mittel zu sein scheint, witzige Satire – etwa die, dass die Bösen, hihi, ihren Wahlzettel, hahaha, unterschreiben müssten – nicht von Hassrede und fake news unterscheiden können, als hätten Politiker aufgrund ihrer Rolle als überbezahlte Ignoranten ein Recht darauf, auf privat geführten „Plattformen“ Stuss zu schreiben, dann wäre das eigentlich ein Grund zur Hoffnung, denn es könnte dazu führen, dass sich ihr Interesse an einer digitalen Zukunft unter dem Eindruck eigener Schmerzen erstmals zum Liberalen verschiebt; leider ist’s aber die SPD, und sie ist im Wahlkampfmodus – weder scheint jegliche inhaltliche Hoffnung da angemessen noch wäre Mitleid angebracht.

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