Robert Habeck (Grüne) hat sich von Twitter und Facebook zurückgezogen, was einschlägigen Medien zurzeit eine tagelange Begleitung wert ist. Wenn diese Republik eines wirklich bewegt, dann ist’s, ob man Robert Habeck twitternd erreichen kann. Seine Begründung hierfür lautete, dass die Plattformen ihn zu unüberlegtem Geschwätz treiben.
Oder sind sie gar nicht schuld?
Robert Habeck verhält sich so, wie es das deutsche Bildungsbürgertum seit 20 Jahren tut. Dieses ganze Digitalzeugs ist schwer, macht Arbeit, konfrontiert einen mit Personen außerhalb der eigenen Filterblase. Das ist anstrengend. Und deshalb mag man nichts damit zu tun haben, „ich bin nicht auf Facebook“, „mein Kind kriegt kein Handy“.
Böses Internet immer.
Inzwischen bei den Qualitätsmedien: Nullen, Einsen und — Zweien?

Twitter wäre nicht so erfolgreich,würde man noch Tontafeln mit Keilschrift verwenden…
Wäre man dann als “Tonträger” berufstätig?
Denkt mal drüber nach…nicht zulang sonst kommt noch jemand auf diese brillianteste Geschäftsidee ever
Dazu paßt die Meldung daß Habeck der häufigste Talkshowgast 2018 war. Vermutlich möchte er seine Medienpräsenz in den ÖR ausbauen, da stören die hämischen Kommentare auf Twitter.
#Dichterwettstreit anyone?