Sonstiges
Medi­en­kri­tik CXI: „Jolie“ und der Fick­ver­dienst

Der Zufall und mein wahr­schein­lich erschrecken­des, wenn auch zynis­mus­ge­trie­be­nes Ver­gnü­gen an dem, was Zeit­schrif­ten­ma­cher offen­sicht­lich für frau­en­ty­pi­sche Zer­streu­ung hal­ten, lie­ßen die noch aktu­el­le Febru­ar­aus­ga­be der sel­ten lang­wei­li­gen Zeit­schrift „Jolie“ in mei­nen Besitz gera­ten.

Pas­send zum aktu­el­len Welt­ge­sche­hen beschäf­tigt sich die­se Aus­ga­be des Maga­zins mit sexu­ell moti­vier­ter Unter­drückung von Men­schen, was auf dem Titel­bild, das ich aus Poin­ten­grün­den dies­mal erst spä­ter hier zu zei­gen beab­sich­ti­ge, jedoch nicht sofort zu erken­nen ist: Die sich räkeln­de, erschreckend unbe­klei­de­te Dame namens Rita Ora, über deren Tun ich mich zu infor­mie­ren gera­de nicht aus­rei­chend inter­es­siert bin, wird vor allem von den Schrift­zü­gen „Hap­py Fashion – 351 Tei­le, die sofort glück­lich machen“, „Der Detox Gui­de (sic!) 2018“ und „Alles, was schlank & schön macht“ umweht. Dass zu letz­te­ren Din­gen auch die „Hol­ly­wood-Metho­de“ (ebd.) zählt, hat damit auch noch nichts zu tun: Es geht natür­lich um Essen.

Aber blicken wir doch mal hin­ein:

Auf Sei­te 115 erzählt Kolum­nist Thi­lo Misch­ke, der frü­her bei „Vice“ war und sich seit­dem nicht unbe­dingt hoch­ge­ar­bei­tet hat, zwei­spal­tig, war­um er bis­lang nicht mit Pro­sti­tu­ier­ten ver­kehr­te: Weil er näm­lich…

(…) stän­dig dar­an den­ken müss­te, mit einem Wesen zu schla­fen, das nichts hat außer sein (sic! A.d.V.) Geni­tal. (…) Ich wür­de mit dem Geschäfts­sinn eines drit­ten (sic! A.d.V.) schla­fen.

Wenn ich ein wenig auf Kra­wall gebür­stet wäre, wür­de ich nun ein­wen­den, dass das eigent­lich fast wie in einer Ehe mit einer klu­gen Frau ist, aber dann krie­ge ich viel­leicht wie­der dum­me Zuschrif­ten und das möch­te ich nicht. Zusam­men­ge­fasst erzählt der Autor, dass er die­sen Zustand ande­rer­seits unter Umstän­den eines Tages mög­li­cher­wei­se besei­ti­gen wird, und führt ein paar Argu­men­te ins Feld, war­um er durch­aus jene, die es schon hin­ter sich haben, ver­ste­hen kön­ne. Das wird sicher noch eine inter­es­san­te Kolum­ne geben.

Mit One-Night-Stands, die nichts kosten, beschäf­tigt sich auf Sei­te 124 Sophie Pass­mann, die zuletzt als Opfer der SPD-Poli­tik in Erschei­nung getre­ten war. In einem an einen Herrn namens Bjar­ne gerich­te­ten Qua­si­brief gibt sie sich trau­rig, dass ihr gemein­sa­mer One-Night-Stand vor einem Jahr sei­ner­seits nicht zu einem Wie­der­se­hen führ­te, weil sie sich zu ihrem gro­ßen Bedau­ern sehr unan­ge­nehm in ihn ver­liebt habe, und bit­tet ihn zum vor­läu­fi­gen Abschied:

Und meld dich, falls du mich doch irgend­wann geil fin­dest.

Genau so habe ich mir eine star­ke, unab­hän­gi­ge Frau immer vor­ge­stellt. Wie ich dar­auf kom­me, dass sich in der Ziel­grup­pe der „Jolie“ star­ke, unab­hän­gi­ge Frau­en befin­den? Tja, das weiß ich jetzt auch nicht – ich schaue mal ein paar Sei­ten wei­ter vorn nach und wer­de fün­dig.

Unter der Über­schrift „Vögel frei!“ – aua, mein Kopf – wird näm­lich ab Sei­te 108 in sex sechs Tei­len erklärt, war­um aus­ge­rech­net Mar­ga­re­te Sto­kow­ski mit ihrer Ver­mu­tung, ein „Groß­teil femi­ni­sti­schen Han­delns“ bestehe nicht etwa in Krei­schen und wüten­dem Blog­gen, son­dern „dar­in, sich nicht ver­ar­schen zu las­sen“, auch in sexu­el­len Din­gen nicht irr­te. Hier wird der Bogen zum Titel­blatt geschla­gen:

Frei vögeln - Endlich kriegen wir den Sex, den wir verdienen

Dort wird außer­dem ein „Recht auf guten Sex“ als exi­stent vor­aus­ge­setzt, als gäbe es über­haupt ein Recht auf Sex. Es geht also dar­um, „wie wir“ (lies: sie) „end­lich den Sex bekom­men, den wir“ (lies: sie) „ver­die­nen: rich­tig guten“. Zu mei­ner Zeit war ein Ver­dienst ja noch etwas, was man nicht ein­fach her­be­haup­tet, son­dern wofür man etwas tun muss, aber damals han­del­ten Frau­en­zeit­schrif­ten auch noch von Hof­be­richt­erstat­tung und Kuchen­backen und nicht von gro­tes­ken Schmink­tipps und Femi­nis­mus.

Die sechs Tei­le im Ein­zel­nen:

1. Histo­ry is his sto­ry

Den Witz hat Micha­el Jack­son schon vor Jah­ren gemacht, aber es ist nun mal schon alles gesagt wor­den, nur noch nicht von jedem. Wor­um geht es genau? Ah, rich­tig: Dar­um, dass jahr­tau­sen­de­lang die weib­li­che Sexua­li­tät von bösen Män­nern gefürch­tet und dar­um mit Beschnei­dun­gen und so wei­ter gesteu­ert wur­de, bis in „den 80ern“ die „gol­de­nen Jah­re der Por­no­gra­fie“ ange­bro­chen wur­den.

2000 Jah­re lang haben Män­ner unse­re Sexua­li­tät unter­drückt. (…) Mäd­chen wer­den viel­fach Kli­to­ris, Eier­stöcke und Ute­rus ent­fernt, um sie von „ihren Lei­den und unbe­herrsch­ba­ren sexu­el­len Wün­schen zu hei­len“. (…) In den 80ern dann sucht man den G‑Punkt, und Oswalt Kol­le und Bea­te Uhse machen Sex salon­fä­hig.

Dass Oswalt Kol­les letz­ter Film von 1972 und nicht etwa aus „den 80ern“ ist, mag Neben­sa­che sein, lässt mich aber an der Moti­va­ti­on der Autorin Hei­ke Stei­ner zwei­feln: Infor­mie­ren will sie schon mal nicht. Dass sich seit­dem die Zei­ten geän­dert haben und weib­li­che Beschnei­dung als Ver­bre­chen, männ­li­che hin­ge­gen auch bei Miss­lin­gen als Reli­gi­ons­aus­übung gilt, steht auch nicht dabei. Von einer Zeit­schrift, die sich auf die SPIE­GEL-ONLINE-Berufs­un­ter­drück­te als Lese­emp­feh­lung beruft, hät­te ich bei­des natür­lich auch genau so erwar­tet.

Naja, wei­ter im Text:

2. Der Ein­fluss von Por­nos

Pro Sekun­de wer­den welt­weit 30000 Sex­fil­me im Netz abge­spielt. (…) [Es] redu­ziert sich alles auf den Penis (bei ihm) und die Auf­nah­me­fä­hig­keit von Penis­sen (bei ihr). Wenn unser Bild von Sex durch sol­che Fil­me geprägt ist – kön­nen wir über­haupt wis­sen, was wir wirk­lich wol­len?

Por­nos ver­bie­ten! :hitler:

Die Beschwer­de über die „Reduk­ti­on“ ver­ste­he ich nicht – guckt irgend­ei­ner mei­ner Leser Por­no­fil­me etwa vor­ran­gig wegen der beein­drucken­den Dra­ma­tur­gie? Des­sen unge­ach­tet: Frau­en wer­den jetzt schon sexu­ell unter­drückt, weil Bea­te Uhse die Sexua­li­tät zuvor befreit hat – so weit muss man gei­stig erst mal sprin­gen kön­nen. In einer funk­tio­nie­ren­den Bezie­hung erfährt man nor­ma­ler­wei­se recht schnell, was man wirk­lich will, aber ich kann mir durch­aus vor­stel­len, dass Hei­ke Stei­ner Bezie­hun­gen nur von ande­ren Leu­ten kennt, sonst hät­te sie genug Stolz ent­wickelt, um nicht für die „Jolie“ schrei­ben zu müs­sen. Ich gehe sogar davon aus, dass gera­de Por­no­dar­stel­le­rin­nen genau wis­sen, was sie wol­len, und pri­vat gar nicht so sind wie in den Fil­men, auch und gera­de nicht beim Ficken.

Es spricht zwar nichts dage­gen, sei­ne Sexua­li­tät zumin­dest von so Fil­men inspi­rie­ren zu las­sen, aber sich von ihnen ent­mün­di­gen zu las­sen ist nichts, was das Patri­ar­chat so gewollt hät­te. Ich spren­ge ja auch nicht dau­ernd Din­ge in die Luft, obwohl ich schon mal min­de­stens eine hal­be Fol­ge „Alarm für Cobra 11“ gese­hen habe.

3. Bin ich schön?

Wer das fragt, der ist es meist nicht.

Um zu wis­sen, was für uns geil ist, müss­ten wir uns auch mit uns und unse­rem Kör­per beschäf­ti­gen. (…) Die Wahr­heit ist lei­der: Die wenig­sten Frau­en füh­len sich in ihrer Haut so wohl.

Dass das auch an Zeit­schrif­ten wie der „Jolie“, die mit Hin­wei­sen auf die aus­blei­ben­de Per­fek­ti­on der Lese­rin­nen, etwa in Form von Rekla­me für Mode, die „glück­lich macht“ (Sei­te 40 ff.) sowie Abnehm­fraß, ‑yoga (Sei­te 76/77) und ‑apps für „Wege zu einem schlan­ke­ren Body“ (Sei­te 80/81), sicher­lich ein ziem­lich gutes Geschäft macht, ent­springt selbst­ver­ständ­lich nur mei­ner bös­wil­li­gen Fan­ta­sie und hat nichts damit zu tun. Dass „jeder Hin­tern super ist“ (Sei­te 73), ist da auch bei­na­he egal.

Und wer strei­chelt sich schon ger­ne selbst, wenn er sich häss­lich fin­det? Vor allem: „da unten“?

Tihi!

Lay­la Mar­tin lud (…) für ihr Pro­jekt „Your vagi­na is more beau­tiful than you think“ (…) Pär­chen in ihr Stu­dio, foto­gra­fier­te die Vul­ven und doku­men­tier­te die Reak­tio­nen. (…) Die Näch­ste gab zu, dass ihr das Foto pein­lich sei, sie habe die­sen Teil ihres Kör­pers immer ver­drängt. Das trau­ri­ge Ergeb­nis jahr­hun­der­te­lan­ger Prä­gung.

Mehr Vagi­na­fo­tos für alle! Aller­dings müss­te die „Jolie“ dafür zunächst noch ein paar Aus­ga­ben lang Tipps für ein schö­nes Unte­res ver­brei­ten, denn sich selbst traut ihr Publi­kum offen­sicht­lich kein Ästhe­tik­emp­fin­den zu.

Obwohl mir als Nicht­be­trof­fe­nem nicht ganz klar ist, unter wel­chen ver­rück­ten Umstän­den das Aus­se­hen der Vul­va als Schön­heits­kri­te­ri­um gewer­tet wer­den kann: Sieht der Rest etwa aus wie ein Topf Bre­gen­wurst, dass man sich ver­zwei­felt ein klei­nes Stück Schön­heit wenig­stens „da unten“ – tihi! – erhofft?

4. Schwa­che Sexu­al­kun­de

Unser Geni­tal war seit Anbe­ginn nur das „ver­kehr­te“ Gegen­stück des männ­li­chen (aus­ge­höhl­ter Penis, innen lie­gen­de Hoden). Es erhielt den Namen „Schei­de“ (auf Latein Vagi­na) – für sein „Schwert“. „Damit wur­de unser sicht­ba­res Geschlecht unsicht­bar. Und exi­stier­te nur noch in Abhän­gig­keit zu sei­nem“, so Mit­hu San­y­al (…).

Mit­hu San­y­al hat irgend­ein Buch über Geschlechts­or­ga­ne geschrie­ben, das ich hier aus Pie­täts­grün­den im Zitat aus­ge­las­sen habe, und hört sich selbst anschei­nend eher ungern zu, was ich gut ver­ste­hen kann. Ohne Schei­de ist ein Schwert auch nur halb so inter­es­sant, denn wo steckt man es sonst hin? Man kann ja nicht stän­dig einen Feind mit sich her­um­tra­gen.

Noch beklopp­ter ist aller­dings die Behaup­tung, die Benen­nung allein habe dafür gesorgt, dass man einen Penis meist ziem­lich gut sehen kön­ne und eine Schei­de eher nicht. Die war vor­her auch schon innen lie­gend. – Freund­li­cher­wei­se wird erklärt, dass der Name sowie­so falsch und daher frau­en­ver­ach­tend sei:

„Was wirk­lich zu sehen ist, ist die Vul­va. (…) Erst wenn ich es rich­tig bezeich­ne, geste­he ich ein, dass es exi­stiert“, so San­y­al.

Abstrakt könn­te man dar­aus fol­gern, dass Men­schen, die AfD-Wäh­ler „Nazis“ nen­nen, nicht an die Exi­stenz von AfD-Wäh­lern glau­ben und Chri­sten nicht an den jüdi­schen Gott, aber ich schwei­fe hier schon genug ab. Kon­kret fin­de ich die Aus­sa­ge auch ohne Trans­fer sehr inter­es­sant: Wer zwei­felt denn bit­te an der Exi­stenz einer Vagi­na, nur weil er sie zum Bei­spiel „Mumu“ oder „Fot­ze“ nennt?

Awa­re­ness-Team, zu Hil­fe! Und das Awa­re­ness-Team hilft:

Aus die­sen Grün­den will Sexu­al­päd­ago­gin Agnieszka Malach aus Ber­lin (woher auch sonst? A.d.V.) unser Geni­tal sicht­bar machen – als Vul­vin­chen ver­kauft sie über Dawan­da die Vul­va auf Post­kar­ten, Stickern und Schmuck[.]

Damit sol­le erreicht wer­den, dass end­lich nicht mehr über „da unten“ gere­det und weib­li­che Sexua­li­tät end­lich wahr­ge­nom­men wer­de. Ich neh­me aller­dings an, dass typi­sche Besu­cher der erwähn­ten Web­sei­te dann sagen wer­den: „Guckt mal, eine Post­kar­te von ‚da unten‘!“ – Aller­dings: Ber­lin. Da ver­bie­tet sich sowie­so jede Nach­fra­ge.

5. Der Kör­per als Ware

Schon wie­der Por­no­gra­fie­kri­tik? Naja, fast. Es wird aus­ge­rech­net Mar­ga­re­te Sto­kow­ski zitiert, die geschrie­ben haben soll:

Eine Gesell­schaft, die die nack­ten Kör­per oder Kör­per­tei­le von Frau­en nicht mehr tren­nen kann von Sex oder Ero­tik oder der eige­nen Sexua­li­tät, hat ein Pro­blem mit ihrem Frau­en­bild und nicht nur mit dem.

Es geht natür­lich um ver­meint­lich „sexi­sti­sche“ Wer­bung, und wäh­rend ich noch über­le­ge, ob es nicht für ein Pro­blem mit Hei­ke Stei­ners Frau­en­bild spricht, dass sie Wer­bung mit viel Haut als qua­si iden­tisch mit sug­ge­sti­ver Ero­tik beschreibt, ver­dich­tet sich die Ver­mu­tung, dass eine Redak­ti­on, die Zac Efron gegen Justin Tim­ber­la­ke abwägt und zu dem Schluss kommt, dass „Zac“ zwar „mehr fürs Auge“ bie­te, einen wie „Justin“ jedoch „gern hät­te“, und zwar „für immer“ (Sei­te 154), mög­li­cher­wei­se eine hin­sicht­lich der Deob­jek­ti­fi­zie­rung von Mit­men­schen eher unge­eig­ne­te Grup­pe ist.

Müss­te dann nicht eigent­lich auch auf Pre­ka­ri­ats­fern­se­hen ver­zich­tet wer­den, auf die Hei­di Klums und wie sie alle hei­ßen? Haha, nein:

Was das für uns heißt? Zum Bei­spiel kei­ne Sen­dun­gen wie Germany’s Next Top­mo­del mehr zu gucken – zumin­dest nicht ohne eine bewuss­te Aus­ein­an­der­set­zung.

Was im Umkehr­schluss hei­ßen könn­te, dass gegen ein biss­chen „sexi­sti­sche Wer­bung“, „sexi­sti­sche Gedich­te“ oder das, was auch immer gera­de für Auf­schreie­rei sorgt, nie­mand etwas ein­zu­wen­den haben soll­te, so lan­ge er sich bewusst damit aus­ein­an­der­setzt. Ich set­ze mich mit Por­no­gra­fie jeden­falls auch immer bewusst aus­ein­an­der und mit der „Jolie“ auch; und nur eins davon hal­te ich für recht unüber­legt von mir. Liegt sicher am Sexis­mus.

Also was ist zu tun?

6. Also, was ist zu tun?

Das üben wir aber noch­mal!

Es muss sich etwas ver­än­dern.

Ja, es muss sich etwas ver­än­dern. Man sieht förm­lich, wie Hei­ke Stei­ner mit ange­streng­tem Gesicht vor der Tasta­tur sitzt und es dazu kraft ihrer Gedan­ken zu brin­gen ver­sucht. Andern­falls wäre ein wenig Akti­vi­tät viel­leicht nicht ver­kehrt, aber dafür müss­te erst ein­mal klar sein, was denn genau anders sein soll­te.

Hei­ke Stei­ner weiß das jeden­falls nicht, denn sie lässt Psy­cho­lo­gin San­dra Kon­rad zunächst auf­rei­hen, was Frau­en in den ver­gan­ge­nen 100 Jah­ren denn so alles erreicht haben (Wahl­recht usw.), um dann fol­gen­de Vor­schlä­ge zu machen:

„(…) Wir müs­sen genau schau­en, was wir wol­len, und das in der Öffent­lich­keit ver­tre­ten.“ Um ein kla­re­res Bild davon zu bekom­men, emp­feh­len wir hier noch mal eini­ge Quel­len zur Wei­ter­bil­dung.

Bei den „Quel­len“ han­delt es sich um fol­gen­de revo­lu­tio­nä­re Wer­ke:

  • die Serie „Girls“ von Lena Dun­ham, in der „weib­li­cher Sex authen­tisch dar­ge­stellt wird“, was sich zwar inter­es­sant anhört, jedoch wahr­schein­lich nur für die­je­ni­gen Men­schen, die „authen­ti­schen weib­li­chen Sex“ noch nie selbst erlebt haben,
  • das Buch „The Sex Myth“,
  • einen Insta­gra­m­ac­count, der „gegen Sluts­ha­ming und Schön­heits­druck vor­geht“, und
  • den schon nament­lich selbst­ver­ständ­lich völ­lig uns­exi­sti­schen Pod­cast „Guys we fucked“, in dem zwei Frau­en „über alles reden – vin Scham­haar­fri­su­ren bis zu Dau­er­geil­heit“.

Oder eben doch „Germany’s Next Top­mo­del“; so lan­ge man dabei kri­tisch guckt, ist es nicht so schlimm, habe ich irgend­wo gele­sen. Das haben sie ver­dient.

Senfecke:

  1. Na ja! Alter­na­tiv gibt es ja noch den „Scham„hügel, die „Scham„lippen und die „Scham„spalte. Ver­schämt fra­ge ich mich, war­um es als Pen­dant dazu kei­nen Scham­sten­gel gibt.

  2. guckt irgend­ei­ner mei­ner Leser Por­no­fil­me etwa vor­ran­gig wegen der beein­drucken­den Dra­ma­tur­gie?

    Nicht nur, auch wegen der beein­druckend anspruchs­vol­len Tex­te.

  3. Schau an, die Mar­ga hat einen neu­en Neben­ver­dienst auf­ge­tan. Wird ja rich­tig Bür­ger­lich, die Gute.

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