In den NachrichtenPolitik
Kurz verlinkt: Berlin bleibt so bunt, dass es weh tut.

Kul­turelle Bere­icherung des Tages:

Am Woch­enende hat­te es in mehreren europäis­chen Städten, unter anderem in Paris, Wien und Berlin, Proteste gegen die Entschei­dung von US-Präsi­dent Don­ald Trump gegeben, Jerusalem als Israels Haupt­stadt anzuerken­nen. Bei den Demon­stra­tio­nen wur­den Israelfah­nen ver­bran­nt und anti­semi­tis­che Parolen skandiert. In Berlin und Wien sollen pro-palästi­nen­sis­che Demon­stran­ten »Kin­der­mörder Israel« und »Tod Israel« gerufen haben.

Ganz unab­hängig von der lei­di­gen Diskus­sion darüber, ob der para­noide Ver­brech­er­staat Israel nun vom West­en für gut oder eher nicht so gut gehal­ten wer­den sollte: Das Ver­bren­nen zweier Fah­nen in Berlin scheint für größeren Wirbel zu sor­gen als das Mor­den von Zivilis­ten im Gaza­s­treifen. Aber keine Sorge, der Schuldige ist gefun­den: Nicht etwa radikale Mus­lime schüren den auf­bran­den­den Anti­semitismus, son­dern Don­ald Trump.

Bloß nicht reflek­tieren, es kön­nte ja zu etwas führen.