Am vergangenen Wochenende erhielt “Deutschlands größter Musikstar”, wie es heißt, nämlich Helene Fischer, eine vielstimmige Rückmeldung hinsichtlich seines Auftritts mitten in einem Fußballspiel; von einer plötzlichen Kommerzialisierung des geliebten Brüllballs ist die Rede, als wäre angesichts der Millionengehälter von Fußballfunktionären und ‑spielern der Auftritt einer sowieso schon längst quälend oft gehörten “Trällertrulla” (Twitter über Helene Fischer) ein Symptom für ein unerwartetes Umdenken, die diejenigen, die für jedes Spiel, dem sie direkt beiwohnen, sozusagen ihren Wochenlohn opfern, auf dass der Verein sich weitere Repräsentanten, die für diverse Millionen Euro anderthalb Stunden lang ein wenig herumlaufen, leisten kann, nicht mittragen wollen, denn Fußball ist bekanntlich weit davon entfernt, mehr mit Geld als mit sportlicher Leistung etwas zu tun haben zu wollen.
Hirnfick 2.0
wenigstens kostet's nix

