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Medienkritik extern: Quatsch mit Labersoße

Margarete Stokowski, staatlich mehrfach geprüfter Quatschkopf („Studium“ in u.a. Philosophie; andere Leute werden mit so einer Qualifikation wenigstens noch anständiger Burgerbrater oder Taxifahrer und sülzen nicht das Web voll), quatschte auf „SPIEGEL ONLINE“ – wo bleibt das verdammte Verlagssterben, wenn man es mal braucht? – über die alltäglichen Vorzüge dessen, in seiner Berufsvorbereitung vorrangig bis ausschließlich über’s Quatschen gequatscht zu haben:

Was man in den sogenannten Laberfächern unter anderem lernt, ist, auch schlauen Nazis etwas entgegenzusetzen. Ein Laberfach studiert zu haben, bedeutet auch, das Gelaber von anderen zu erkennen.

Da sind die Nazis sicherlich bereits jetzt sehr beunruhigt: Wenn sie jetzt nicht sofort aufhören, Nazis zu sein, kommt Margarete Stokowski und quatscht ihren die Ohren blutig. Blöd nur: Ist Quatsch.

Die Abwesenheit von Wissen ist nicht etwa die Qualifikation, die Abwesenheit von Wissen bei anderen zu erkennen, sondern es ist einfach gar keine Qualifikation. (…) Wenn der Laberer schon sich selbst (bzw. seinesgleichen) nicht als Laberer erkennt, dann kann er nicht die Fähigkeit haben, Laberer zu erkennen. Die Formulierung „das Gelaber von anderen” ist ja schon verräterisch.

Es gibt noch ein zweites logisches Problem: Selbst wenn man annimmt, dass der studierte Laberer in der Lage wäre, Laberer zu erkennen, wäre es nutz- und wertlos. Warum? Weil sein Werturteil nur Gelaber wäre.

Für „SPON“, zugegeben, mag’s noch reichen.

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  1. Hehe, damit hat die Stokowska ihre Kernkompetenz trefflich beschrieben. Labern bis der Arzt kommt. Ihre denkbefreiten Genoss_*x überm Teich gehn noch nen Schritt weiter. Sie wollen sich mit den Nazen kloppen. Nun ja, man kann auch durch Schmerz lernen.

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