In den NachrichtenMontagsmusik
Friends of Gas — Einknick // Schöner schlagen

Käl­te­mon­tag statt Wärmeson­ntag; das Leben ist voller Ungemach, aber man hat es ja eigentlich auch nicht wesentlich bess­er ver­di­ent. Die pochen­den Kopf­schmerzen erin­nern daran, dass man haupt­beru­flich Mann ist und als solch­er eigentlich auch mal wehlei­dig sein sollte, um nie­man­des Klis­chee rück­sicht­s­los zu zer­mahlen; also: aua!

Im Aus­land wird das Aua der­weil zur Kul­tur erhoben: Nazis ins Gesicht schla­gen, um die Welt zu verbessern. Das kann nur ein Anfang sein, der zweite Schritt sollte es sein, Gewalt abzulehnen oder kon­se­quent auch mal gegen die anzuwen­den, die es wahrlich ver­di­ent hät­ten, wenn Gewalt eine Lösung für irgend­was und kein Makel der Evo­lu­tion wäre: Poli­tik und Kirche bilden Bünd­nis für mehr Videoüberwachung in Berlin, natür­lich. Wenn man in weltlichen Fra­gen nicht mehr weit­er weiß, ein­fach die Kirche fra­gen, das hat ja Tra­di­tion. Da müssen gle­ich die großen, DDR-erprobten Geschütze (näm­lich: Kam­eras) her; nicht, dass die irgend­was ver­hin­dern kön­nten, weil Atten­täter dieser Tage ja schon aus Grup­pen­zwangs­grün­den stets ihren Ausweis liegen lassen, nach­dem es zu spät war, sie aufzuhal­ten (denn es ist immer zu spät dafür), aber gefühlte Sicher­heit ist ja immer schön.

Wenn schon son­st keine Sicher­heit mehr beste­ht, nicht ein­mal die, dass das gle­ich­falls gefühlte Promi­nen­ten­ster­ben ein Ende fand: Jaki Liebezeit (Can u.a.) wird die geplante Reunion von Can nicht mehr miter­leben. Es ist alles schlimm.

Passend dazu: Etwas Musik.

FRIENDS OF GAS // EINKNICK

Guten Mor­gen.