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Die­se Bar­ba­ren!

Apro­pos „SPIEGEL ONLINE“ (und, wie üblich, die „Grü­nen“):

„Bedenkt man, wie leicht Senf- und Chlor­gas zu schmug­geln sind und dass die­se Bar­ba­ren immer mehr auf Ter­ror auch im Westen set­zen, dann ist das alar­mie­rend“, meint der Grü­nen-Sicher­heits­po­li­ti­ker Omid Nou­ri­pour.

…, meint Mar­kus Becker, Brüs­sel, und will damit viel­leicht sagen, dass Omid Nou­ri­pour die Bar­ba­rei eines Kriegs mit einer Viel­zahl an zivi­len Todes­op­fern, wie zum Bei­spiel eine von USA, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en unter­stütz­te „Koali­ti­on“ unter der Füh­rung Sau­di-Ara­bi­ens ihn im Jemen führt, nur dann für alar­mie­rend hält, wenn Senf- und Chlor­gas zum Ein­satz kom­men, weil das Zer­fetzt­wer­den ja meist recht schnell und dar­um unbar­ba­risch geschieht: Klap­pe auf, Bom­be run­ter, Explo­si­on, Kör­per zer­teilt, alle Bösen (Gute gehen bekannt­lich nicht dahin, wo Bom­ben hin­fal­len) tot. Das ist nicht bar­ba­risch, das ist effi­zi­ent!

Zwar wis­se nie­mand genau, wie hoch die Wahr­schein­lich­keit für einen Ter­ror­an­schlag mit Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen sei, sagt Brow­ne (ehem. bri­ti­scher Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ster, A.d.V.). Aller­dings wächst unter Exper­ten die Sor­ge dar­über, dass der IS wegen der Serie von Nie­der­la­gen im Nahen Osten aus Ver­zweif­lung zu Mas­sen­ver­nich­tungs­waf­fen grei­fen könn­te.

Die der IS ande­rer­seits ver­mut­lich eben­falls dort besorgt hat, woher ein gro­ßer Teil sei­nes übri­gen Arse­nals stammt; aus Sau­di-Ara­bi­en näm­lich, das sei­ner­seits gera­de ver­sucht, durch das Meu­cheln mög­lichst vie­ler jeme­ni­ti­scher Zivi­li­sten (vul­go: „Frau­en und Kin­der“) den IS zum Frie­den zu über­re­den.

Der Gegen­be­griff zu „bar­ba­risch“ ist heu­te dem­ge­mäß etwa „zivi­li­siert“.
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