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Kurz notiert zu #le1212

Offen­sicht­lich demon­strie­ren heu­te sog. „Neo­na­zis“ in Leip­zig für oder gegen irgend­was, Genaue­res scheint sich der all­ge­mei­nen Bericht­erstat­tung zu ent­zie­hen. Natür­lich nennt man das dann nicht Demon­stra­ti­on, son­dern „Auf­marsch“, als blie­be das Wort „Demon­stra­ti­on“ denen vor­be­hal­ten, deren poli­ti­sche For­de­run­gen und Idea­le sich auf „wir sind gegen die“ beschrän­ken; dafür sind ihre Eltern 1968 nicht auf die Stra­ße gegan­gen, aber wer will schon sein wie sei­ne Eltern?

Man mag ja fast nicht zuschau­en:

Böl­ler und Stei­ne flie­gen Rich­tung Nazis

Die Nazis haben ja offen­sicht­lich die­se Pro­vo­ka­ti­on bewusst gesucht, immer­hin haben sie sich in anti­fa­schi­sti­sche Stadt­tei­le (ob die Stadt­tei­le das wis­sen?) bege­ben. Schuld trägt außer­dem natür­lich die Poli­zei, die die Demon­stran­ten an grö­ße­ren Schä­den zu hin­dern ver­sucht, ohne sie blie­be sicher­lich alles fried­lich.

Da sind Twit­ter­re­vo­lu­tio­nä­re ja bei­na­he noch harm­los:

Es kann vor­kom­men dass ich hier Gewalt gegen Faschi­sten aus­drück­lich befür­wor­te.
Sport frei.

Wenn’s für Denk­sport eben nicht reicht.