In den NachrichtenPolitik
Hirnfinsternis

Dass Katrin Göring-Eckardt („Die Grünen“) es „stark“ fin­det, wenn Menschen kör­per­li­che Schäden gewünscht wer­den, über­rascht uns Kriegsbeobachter ja ohne­hin, sofern über­haupt, nur noch mäßig; zur heu­ti­gen Sonnenfinsternis („SoFi“) und dem Umgang damit viel­leicht also nur so viel:

In der Trickserie „South Park“ trat vor eini­gen Jahren zwi­schen vie­len wei­te­ren Maskottchen „Willi, der Schau-nicht-direkt-in-die-Sonne-Wurm“ auf. Leider hat die­se Serie bis heu­te - anders als vie­le die­ser die Intelligenz der Zuschauer belei­di­gen­den Castingsendungen - unter Eltern einen zwei­fel­haf­ten Ruf, und so spricht es sich in vie­len Familien nicht her­um, dass die Sonne eher nicht ange­starrt wer­den soll­te. Das größ­te Problem von Kindern, die man weg­sper­ren muss, damit sie nicht aus Blödheit erblin­den, dürf­te aller­dings wohl kaum sein, dass ihre Schule nicht genü­gend auf sie aufpasst.

Auch heu­te gab es, traut man ein­schlä­gi­gen Medien, wie­der meh­re­re Fälle von Netzhautverbrennungen durch unsach­ge­mä­ßen Umgang mit Sonnenlicht. Das hät­te die Regierung doch sagen müs­sen, dass die Sonne auch hell ist, wenn man sie nur ein biss­chen sieht! Die näch­ste Sonnenfinsternis wird hier­zu­lan­de vor­aus­sicht­lich am 10. Juni 2021 zu sehen sein. Auch dann, dies als Warnung, wird die Sonne noch sehr, sehr hell sein.

Da nich‘ für.


Ausrede des bis­he­ri­gen Monats: Die SPD lässt Edward Snowden nicht ins Land, weil sie sonst kei­ne Terrorhysterie mehr erfährt.