Falls ihr euch übrigens fragt, wieso Edward Snowden einfach megabyteweise geheime Dokumente aus der NSA raustragen konnte: Er war Sysadmin — obendrein ein externer Mitarbeiter, der im NSA-Netzwerk wie etwa 1.000 andere (überwiegend extern beschäftigte) Menschen nach Belieben schalten und walten konnte:
Once he began collecting documents, Snowden was surely also emboldened by the fact that, as a contractor working for Booz Allen Hamilton in Hawaii, he never once needed to set foot in NSA headquarters. Instead, he could access the files he wanted from a computer terminal some 5,000 miles away. (…) Like Snowden, most of those systems admins are contractors – or they were, at least.
Meine Angst, von einer Behörde wie der NSA, die ihre eigenen geheimen Daten in irgendwelchen unzureichend abgesicherten Intranets rumliegen lässt, überwacht zu werden, wird dadurch übrigens nicht geschmälert. Was ist schlimmer als Überwacher? Natürlich: Überwacher, die nicht wissen, was sie tun. (Deswegen sollten wir uns auch alle vor dem BKA in Acht nehmen. Wenn die es irgendwann doch noch schaffen, einen Staatstrojaner zusammenzufrickeln, wird der unter Garantie mehr Schaden anrichten als beabsichtigt.)
“It’s 2013,” an insider told NBC, “and the NSA is stuck in 2003 technology.”
Einmal mit Profis…!
