In den Nachrichten
Kurz ver­linkt CLXXXV: „Wir konn­ten Snowden nicht auf­hal­ten, er war Sysadmin!“

Falls ihr euch übri­gens fragt, wie­so Edward Snowden ein­fach mega­byte­wei­se gehei­me Dokumente aus der NSA raus­tra­gen konn­te: Er war Sysadmin - oben­drein ein exter­ner Mitarbeiter, der im NSA-Netzwerk wie etwa 1.000 ande­re (über­wie­gend extern beschäf­tig­te) Menschen nach Belieben schal­ten und wal­ten konnte:

Once he began collec­ting docu­ments, Snowden was surely also embol­den­ed by the fact that, as a con­trac­tor working for Booz Allen Hamilton in Hawaii, he never once nee­ded to set foot in NSA head­quar­ters. Instead, he could access the files he wan­ted from a com­pu­ter ter­mi­nal some 5,000 miles away. (…) Like Snowden, most of tho­se systems admins are con­trac­tors – or they were, at least.

Meine Angst, von einer Behörde wie der NSA, die ihre eige­nen gehei­men Daten in irgend­wel­chen unzu­rei­chend abge­si­cher­ten Intranets rum­lie­gen lässt, über­wacht zu wer­den, wird dadurch übri­gens nicht geschmä­lert. Was ist schlim­mer als Überwacher? Natürlich: Überwacher, die nicht wis­sen, was sie tun. (Deswegen soll­ten wir uns auch alle vor dem BKA in Acht neh­men. Wenn die es irgend­wann doch noch schaf­fen, einen Staatstrojaner zusam­men­zu­frickeln, wird der unter Garantie mehr Schaden anrich­ten als beabsichtigt.)

„It’s 2013,“ an insi­der told NBC, „and the NSA is stuck in 2003 technology.“

Einmal mit Profis…!