Die meiste Jahrhundertflut aller Zeiten rollt durch das deutschsprachige Internet (ich berichtete). Und weil der Umstand, dass Großstädte seit Tagen meterhoch unter Wasser stehen, offenbar ohne irgendwelche ‑lative nicht gut genug verkauft wird, müssen eben Übertreibungen herhalten.
Insofern kann man Denise Peikert von der FAZ zu ihrem Jahrhunderttext nur beglückwunschen, bedarfsweise begleitet von sarkastischem Jahrhundertapplaus:
Als 2002 schon einmal eine Jahrhundertflut durch Dresden rollte, stieg Sebastian Kretschmar in seine Watthosen und zog los.
(Hervorhebung von mir.)
Möge das Gelächter noch jahrhundertelang nicht verklingen!
