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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: ZEIT ONLINE und sein Res­sort Ana­log

Zum Ende vom Goog­le Rea­der hat auch Kai Bier­mann, sei­nes Zei­chens Redak­teur im „Res­sort Digi­tal“ für das frag­wür­di­ge Online­blatt „ZEIT ONLINE“, auch was geschrie­ben. Was bedeu­tet das Ende die­ses RSS-Dien­stes? Tja, ganz ein­fach:

Nun ver­brei­tet allein Face­book News – und das ist nicht offen.

Nach­rich­ten gibt es nun nur noch per Face­book, schreibt Kai Bier­mann. Natür­lich: Gin­ge es nach den gro­ßen Zei­tungs­ver­la­gen (die ZEIT gehört aller­dings mei­nes Wis­sens nicht zu den akti­ven Unter­stüt­zern des Lei­stungs­schutz­rechts), ist das Inter­net sowie­so kei­ne vali­de Quel­le, um sich zu infor­mie­ren. Dort wird ja nur raub­ko­piert.

Wir ler­nen: Wer Nach­rich­ten online lesen will, muss sich jetzt bei Face­book anmel­den. News­Blur, Tiny Tiny RSS, Feed­ly und (nicht zuletzt) die „Live-Lese­zei­chen“ von Fire­fox gibt es nicht. Bil­der wie die­ses sind gefälscht:

FeedDemon

Dan­ke, Kai Bier­mann, für die­sen Ein­blick in Ihr „Res­sort Digi­tal“. Dar­auf wäre ich ohne Sie nie gekom­men.

(via Alarm­knopf, dort aus­führ­li­cher nach­zu­le­sen)