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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: SPIEGEL ONLINE, die SPD und der Neo­li­be­ra­lis­mus

SPIEGEL ONLINE haut mal wie­der so rich­tig auf die Kacke:

War­um die Agen­da 2010 eine unver­stan­de­ne Reform ist

Man bekommt spon­tan Mit­leid! Und die Demon­stran­ten …

Die Geg­ner gab es von Anfang an. Bis heu­te demon­strie­ren sie mon­tags in Frei­burg, Bre­men oder Eisen­hüt­ten­stadt gegen eine Reform, die aus ihrer Sicht vor allem eines gebracht hat: einen „rück­sichts­lo­sen Sozi­al­kahl­schlag“.

… sind sicher­lich alle­samt nur zu kurz­sich­tig, um die Vor­tei­le der Agen­da 2010 zu erken­nen. Da haben ande­re einen bes­se­ren Durch­blick:

Doch in jüng­ster Zeit zei­gen sich vor allem die Freun­de der Agen­da 2010. Zu ihnen gehört (…) [d]er Chef des US-Kon­zerns Gene­ral Elec­tric, der sag­te: „Wir müs­sen mehr wie Deutsch­land wer­den.“

Dass ein Arbeit­ge­ber es gut fin­det, wenn die Löh­ne ange­nehm nied­rig blei­ben und auch mas­sen­haft Ent­las­se­ne nur teil­wei­se als arbeits­los gel­ten, ist doch ein siche­res Zei­chen dafür, dass alles rich­tig gemacht wur­de.

Ist das noch sozi­al­de­mo­kra­tisch? Aber sicher!

Und neu­er­dings auch Schrö­ders Par­tei­freun­de. „Wir kön­nen sehr stolz auf die Agen­da 2010 sein“, sag­te SPD-Chef Sig­mar Gabri­el im Inter­view mit SPIEGEL ONLINE.

Ja, das habt ihr gut gemacht.

Der Ger­hard Schrö­der war übri­gens nicht sehr lan­ge Kanz­ler. Aber das habt ihr sicher nur ver­ges­sen.