NetzfundstückePolitik
Kurz ver­linkt CXLIII: Internet ist auch nur Sport

Die Grünen - die juve­ni­len Kriegstreiber, die auch gern mal Facebooknutzung für Bürgerbeteiligung hal­ten - sind immer wie­der für einen Lacher gut. Ihre neue­ste Peinlichkeit ist das hier:

Daniel Mack war so nett mir unauf­ge­for­dert eine E-Mail mit dem Link zum ent­spre­chen­den Blogartikel zu sen­den […] Wie unschwer zu erken­nen ist (“sehr geehr­te Damen und Herren”) ver­sen­det Daniel Mack ein Serien-E-Mail (oder Newsletter), Absender ist der Sprecher für Netzpolitik und Sport Bündnis 90/Die Grünen – gefühls­mä­ssig für mich ein kom­mer­zi­el­ler Absender. Ich hat­te mit Daniel Mack bis heu­te kei­ne kom­mer­zi­el­le Beziehungen, auch habe ich mich nie in eine ent­spre­chen­de Newsletterliste ein­ge­tra­gen, noch sonst irgend­wo den Wunsch geäu­ssert, Informationen zu sei­nen poli­ti­schen Themen zu erhal­ten. Daniel Mack schreibt mich (als Ausländer, äh Schweizer) also an, weil ich einen Blog zu Facebook betrei­be. Die Idee dahin­ter ist offen­sicht­lich, berich­te ich dar­über, erhält er zusätz­li­che Aufmerksamkeit.

Bereits seit Anfang 2007 dro­hen Versendern von Spam, und sei sie poli­tisch moti­viert, für sel­bi­ges Tun bis zu 50.000 Euro Bußgeld ins Haus zu ste­hen. Eine poli­ti­sche Partei - und gera­de ihr Netzsprecher - soll­te das wissen.

Aber was ist von einer Partei auch zu erwar­ten, die einen Sprecher für Netzpolitik und Sport in ihren Reihen hat? Klar: Wer zwei Dinge glei­cher­ma­ßen schlecht beherrscht, der kann es auch in die­sel­be Schublade wer­fen. So sind sie, die Grünen: Hauptsache, das mit den Windrädern klappt. Mit hei­ßer Luft kennt man sich nach ein paar Jahren im Bundestag eben immer noch am besten aus.