Warum man übrigens mit Superlativen immer etwas vorsichtig sein sollte, zeigt Amazon.de. In einem Rundschreiben erfuhr ich soeben, dass “die beste Musik 2012” nun reduziert im Angebot sei. Gewagt, immerhin werden in diesem Jahr noch einige Musikalben erscheinen, aber vielleicht weiß Amazon da mehr als ich.
Nach einem Klick wird Amazon.de allerdings etwas kleinlaut und gibt zu, dass “die beste Musik” nach eigener Angabe die ist, die sich auf Amazon.de am allerbestesten verkauft, nicht unbedingt die, von der man am wenigsten das Kotzen bekommt:
Falls ein Optimist unter meinen Lesern davon ausgeht, dass die “ganze Liste” (unten im Bild ist ein Verweis hierauf zu sehen) diesen Fauxpas wettmacht: Viel besser wird’s nicht. Im Gegenteil: Mit angefügter Nummerierung offenbart sich erst das ganze Grauen.
Irreführende Werbung mag’s nicht sein; beängstigend ist es jedoch allemal.
Offenbar lohnt sich Radiohören auch Ende 2012 noch nicht.




Naja fürs Schrottwichteln fallen mir da deutlich bessere Möglichkeiten ein
Dir schon, anderen vielleicht nicht. Aber größeren Schrott als Xavier Naidoos und/oder Adeles “Musik” zu finden ist sicherlich kompliziert.
Klar, darum hat man diese Musik ja auch nicht daheim. Und fürs Wichteln kaufen macht auch niemand. Das ist doch gerade das Tolle am Schrottwichteln, dass man kein Geld ausgeben muss.
Ich bin zu zynisch dafür. (Und halte mich von Wichteleien in der Regel auch fern. Schenken mach’ ich nur aus Zuneigung, nicht aus Terminen.)