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Strah­len­de Sie­ger

Schles­wig-Hol­stein hat gewählt, aber die vor­ab ver­öf­fent­lich­ten Ergeb­nis­se lagen doch dane­ben.

Eine kur­ze Zusam­men­fas­sung der Gescheh­nis­se auf Grund­la­ge der ZDF-Hoch­rech­nung von 19 Uhr:

  • Einen „unglaub­li­chen Erfolg“ (F.D.P.-Kandidat Kubicki) ver­bucht die F.D.P. mit 8,1 Pro­zent, was einem Zuge­winn von minus 6,8 Pro­zent ent­spricht.
  • „Gewon­nen“ (Sig­mar Gabri­el, SPD) haben SPD und Grü­ne (gemein­sam 43,5 Pro­zent), „vor­ne liegt“ aber (Jost de Jager, CDU) die CDU (30,8 Pro­zent). Tat­säch­li­che Sie­ger sind also alle, denn zusam­men haben sie 100 Pro­zent der Stim­men bekom­men, was die kla­re Mehr­heit ist.
  • Erstaun­li­cher­wei­se hat SPD-Kan­di­dat Albig erklärt, regie­ren zu wol­len: „Im ARD-Inter­view mach­te Albig dann wenig spä­ter deut­lich, regie­ren zu wol­len.“
  • Der Süd­schles­wig­sche Wäh­ler­ver­band (SSW) wur­de zum Wunsch­part­ner von SPD und Grü­nen erklärt, ob er aller­dings damit ein­ver­stan­den ist, wird nicht erwähnt.
  • Die Pira­ten­par­tei liegt gleich­zei­tig vor (ZDF) und hin­ter (ARD) der F.D.P. und dürf­te es somit als erste Par­tei in schu­li­sche Phy­sik­bü­cher, The­ma „Schrö­din­gers Kat­ze“, schaf­fen.
  • Die Nicht­wäh­ler – etwa 44,4 Pro­zent – soll­ten dar­über nach­den­ken, eine Par­tei zu grün­den.

Heu­te ist Welt­lach­tag, und ich per­sön­lich dan­ke den schles­wig-hol­stei­ni­schen Wäh­lern für ihren groß­zü­gi­gen Bei­trag. Lachen ist gesün­der als Poli­tik.