Während drüben in Nordrhein-Westfalen die dauerbreiten Grünen ihren schier unglaublichen Wahlgewinn von minus 0,1 Prozent feiern, bastelt man bei Facebook noch in letzter Minute an einem besseren Finanzierungskonzept anlässlich des eigenen Börsengangs, denn wirklichen Wert hat man ja nicht vorzuweisen.
Der neueste Vorstoß ist bezeichnend, er zeigt, wie verzweifelt Facebook sein muss:
Facebook testet in Neuseeland eine Bezahlfunktion, mit der normale Mitglieder — nicht etwa Unternehmen — ihre Nachrichten künstlich aufwerten können. Wird Bares über den Tisch gereicht, erscheint eine neue Meldung hervorgehoben in der Rubrik „Top Stories“, sobald sich ein Facebook-Freund auf der Seite anmeldet. Damit würde sichergestellt, dass alle Freunde die Meldung auch wirklich lesen (müssen).
Für ein paar Euro kann man so sicherstellen, dass das eigene “ich bin gerade saufen mit xxx und yyy” eine höhere Priorität bekommt als ähnliche Mitteilungen anderer Benutzer, denn das ist wirklich immens wichtig für ein poliertes Selbstbewusstsein.
Denn das ist genau das, was Facebook noch gefehlt hat.

Senfecke:
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