NetzfundstückeIn den Nachrichten
Kurz verlinkt LXXXVII: Rechtsfreier Raum. (Die unendliche Geschichte.)

Twit­ter machte mich soeben darauf aufmerk­sam, dass wieder mal der “rechts­freie Raum Inter­net” “wirk­sam” “bekämpft” wer­den soll:

Für Deutsch­land schlägt die Studie den­noch ein “vorg­erichtlich­es Mitwirkungsmod­ell” vor, das aus einem zweistu­fi­gen Warn­hin­weis­sys­tem beste­ht. Der Provider soll einen Inter­net­nutzer war­nen, wenn er mut­maßlich ille­gales Mate­r­i­al ver­wen­det hat.

Ich mag die deutsche Sprache auch, weil ihre Pronom­i­na so flex­i­bel sind.
“Lieber Inter­net­nutzer, wir haben mut­maßlich ille­gales Mate­r­i­al ver­wen­det. Mit fre­undlichen Grüßen, Ihr Provider.”

Dass sog­ar der — lei­der immer noch an Face­book gebun­dene und somit nicht empfehlenswerte — Stream­ing­di­enst Spo­ti­fy hierzu­lande in Zusam­me­nar­beit mit der Musikin­dus­trie betrieben wer­den kann, ohne, dass sie sich über die deshalb aus­bleiben­den CD-Verkäufe beschw­eren würde, wertete ich als Zeichen der Ein­sicht. Schade.