Jetzt mal ganz langsam zum Mitschreiben für Langsame wie mich:
Die F.D.P. ist seit der unsanften Entfernung der einzigen mit so etwas wie Charisma ausgestatteten Führungspersönlichkeit in ihren Reihen, Guido Westerwelle, quasi bedeutungslos geworden. Im Rahmen einer Forsa-Umfrage wurde zuletzt veröffentlicht, dass das deutsche Volk das Vertrauen in diese so genannte Partei gänzlich verloren hat, für mehr als null Prozent hat es nicht einmal in den Reihen der Ökonome und Hotelbesitzer genügt, was insofern erstaunlich ist, als diese ja seit einigen Jahren die primäre Klientel (und Lobby) der F.D.P. darstellten.
Die wenigen verbliebenen F.D.P.-Repräsentanten zeigen nicht nur, dass sie politisch ahnungslos durch das Leben tapsen, sondern auch, dass sie privat andererseits ganz gut in die F.D.P. passen:
Silvana Koch-Mehrin kämpft weiterhin um ihren Doktorgrad. Am Mittwoch reichte die FDP-Europapolitikerin Klage gegen die Universität Heidelberg ein, die ihr den Titel im Juni aberkannt hatte. (…) Sie erklärte, ihre Arbeit sei zwar “nicht frei von Schwächen, nicht selten ungenau, oberflächlich und manchmal geradezu fehlerhaft”, die wissenschaftlichen Ergebnisse ihrer Arbeit beruhten jedoch auf ihrer eigenen Leistung.
Glückwunsch zu dieser Leistung, Frau Koch-Mehrin, und eigentlich war damit zum Thema “Flachköpfe in der F.D.P.” alles gesagt; dann traten Christian Lindner als Generalsekretär der F.D.P. und Christian Schmitt als saarländischer F.D.P.-Fraktionsvorsitzender zurück. Letzterer ist inzwischen bei der CDU, es wächst manchmal eben zusammen, was zusammen gehört. Ersterer hat einen Nachfolger bekommen, einen gewissen Herrn Göring Döring.
Gegen diesen Herrn Döring nun wird bereits vor Amtsantritt wegen Fahrerflucht ermittelt. Fahrerflucht ist es, wenn man sich vor der Verantwortung für einen Unfall zu drücken versucht. Und an dieser Stelle hätte ich mal eine Frage: Wie nennt man das eigentlich, wenn man statt eines Kraftfahrzeugs eine Partei gegen den Baum fährt und sich dann vor der Verantwortung drückt?
Falls es noch kein Verb dafür gibt, schlage ich “liberalen” vor, einen Inhalt hatte das Wort “liberal” ja schon lange nicht mehr. Gibt es Gegenvorschläge?
Nachtrag, denn irgendwie passt diese Meldung zum Niedergang der F.D.P.: Die Deutschen, heißt es, hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt; die Zeit des Massenwohlstands (sic!) sei jetzt aber vorbei. Schade, jetzt hatte ich gar nichts davon.


Es heißt nicht “Fahrerflucht” sondern “Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort”. Bitte lies doch künftig wenigstens die Überschriften des Gesetzestextes.
Du hast eventuell bemerkt, dass obiger Artikel ausnahmsweise mal umgangssprachlich verfasst wurde.
Dein Problem ist Dein oberflächliches Arbeiten. Gib Dir bitte mehr Mühe.
Ich habe kein Problem mit meinem oberflächlichen Arbeiten. Nichtjuristen können sich das erlauben.
Was erlaube Hirnfick? Ich habe fertig.
Das heißt, du gehst jetzt ins Ausland?