Politik zum Ersten:
FOCUS Online berichtet heute über einen gewaltsamen Übergriff in einer Berliner U‑Bahn. Dabei gab es natürlich keine Gewalttäter, sondern nur unglückliche Umstände:
Als das Pärchen dann den Platz wechseln wollte, erhielt der 21-Jährige mehrere Faustschläge ins Gesicht und brach sich das Nasenbein.
(Hervorhebung von mir beziehungsweise Götz Wiedenroth.)
Warum hat er das nur getan?
Politik zum Zweiten:
Miroslav Klose findet es voll gemein, dass ein Plakat mit der Aufschrift “Klose mit uns” zwei Sigrunen enthielt; zwar nicht nebeneinander, aber er verbitte es sich doch bittesehr, ein Stadion mit zwei Sigrunen teilen zu müssen, vollkommen unabhängig davon, ob das überhaupt Absicht war oder nur stilistische Gründe hatte. (Mir zum Beispiel ist mindestens ein griechisches Restaurant bekannt, das in seinem Logo insgesamt drei dieser bösen Buchstaben beherbergt. Immer diese Nazigriechen.)
Politik zum Dritten:
Am 23. Oktober 2011 finden in der Schweiz wieder einmal Nationalratswahlen statt, und dort lassen sich die Parteien, ähnlich wie in Deutschland, ihren Wahlkampf eine Menge kosten. Selbst den Wahlunterlagen liegt mitunter Parteienwerbung bei. Wohl wissend, dass man so nur die Verzweifelten erreichen kann, sind es dann auch entsprechend eher die kleinen Parteien, die derlei Aufwand betreiben:
Und noch etwas haben wir mit den Schweizern gemein: Man legt uns gern ungefragt nahe, irgendwelchen Schweinen unsere Stimmen zu geben. Mit Tierschutz allerdings haben sie hierzulande nicht viel zu tun.



und noch etwas hat die Schweiz mit uns gemein,…wir sind arm und die’h ham’ Geld; doch eines Tages werd ich mich rächen, ich werd’ mein Geld in die Banken stecken, dann bin ich ein Star und die Regierung läuft hinter mir her, doch dann ist es zu spät, dann kenn’ ich Deutschland nicht mehr, nicht mehr, nicht mehr, ja dann ist es viel zu spät, zu spääät, zu spääät, ja dann ist es, viel zu spät
Geh doch nach drüben!