In den NachrichtenPolitik
Kurz ver­linkt XLII: Auge um Auge…

Die Demo­kra­tie zu ver­tei­di­gen ist ein ehren­haf­tes Ansin­nen:

Am Sonn­abend sag­ten Nato-Offi­zie­re, die Alli­anz wer­de kei­ne Gesprä­che füh­ren, bevor die [liby­sche] Regie­rung auf­hört, Zivi­li­sten anzu­grei­fen.

Weil näm­lich:

[D]er liby­sche Dik­ta­tor habe „Waf­fen­ru­he ange­bo­ten, nur um wei­ter­hin grund­le­gen­de Men­schen­rech­te zu ver­let­zen.

Und statt Gesprä­chen machen sie dann halt so was:

Ein Nato-Luft­schlag in Tri­po­lis töte­te den Sohn von Muammar al-Gad­da­fi, sag­te ein liby­scher Regie­rungs­spre­cher.

Saif al-Arab und drei von Gad­da­fis Enkeln sei­en in einer Vil­la auf dem Bab al-Azi­zi­ya-Gelän­de gestor­ben.

Die sind ja auch sel­ber schuld, wenn ihr Opa Men­schen­rech­te ver­letzt! Da sehen sie mal, wie das ist!

Ich bin dann doch aus­nahms­wei­se mal ein biss­chen stolz, dass Deutsch­land sich nicht zu einer kla­ren Ent­schei­dung durch­rin­gen konn­te.

(Über­schrift und Quel­le: Fefe)