Ausnahmsweise geht an dieser Stelle einmal ein Dankeschön an die Juristerei für diese Empfehlung. Die computerforensische Abteilung mancher Polizeilabore nämlich betrachtet alleinstehende Männer, die überdies auf den Besitz von (heruntergeladenen) Pornofilmen verzichten, als schrecklich verdächtige Personen:
Während der Untersuchung fiel auf, dass die Partition D frei von jeglichen pornografischen Darstellungen pp. ist. Dies ist (…) genau so ungewöhnlich wie das Vorhandensein kinderpornografischer Dateien auf einem PC.
Was man also künftig tun muss, um sich nicht einer Straftat verdächtig zu machen, ist, so Udo Vetter, simpel zu bewerkstelligen:
Wir halten also fest: Ein paar legale Pornos sollten stets auf der Festplatte eines Mannes sein – schon um die Kripo nicht ins Grübeln zu bringen.
Dass dieser gezielt an Männer gerichtete Rat nicht berücksichtigt, dass auch Frauen mitunter Pornografie konsumieren (Sexismus! Rhabarber, schwafel!), ist schade. Ich als Mann jedoch bin dankbar für diesen wertvollen Rat und sehe mich in der Bredouille: Woher bekomme ich nun entlastendes Material? Nicht auszudenken, was passiert, wenn eines Tages aufgrund irgendwelcher fragwürdiger Gesetze mein Arbeitsgerät konfisziert wird und man bemerkt, dass ich den animalischen Urtrieben des Menschen nicht viel abgewinnen kann!
Sachdienliche Hinweise, lechz, nehme ich stellvertretend für alle interessierten Leser im Kommentarfeld dankend entgegen.

Keine Webcam zur Hand?
Du könntest behaupten, du konsumierst derlei Material über Websites. Aber bloß nicht die Chronik löschen. Sonst ist der Beweis futsch. (… “Arbeitsgerät” konfisziert … *schmunzel*)
Ja, Arbeitsgerät. Es soll Leute geben, die mit einem Laptop nicht nur Pornos gucken, sondern auch noch ihren dekadenten Lebensstil finanzieren.
Hm, Didi, selbst, wenn ich das Material selbst anfertigen würde: so recht erotisch fände ich das nicht.