Sonstiges
Der Film mit dem einen Typen da

Als ich also heute gedanken­ver­loren eine Tüte gesalzen­er Nüss­chen knus­perte, überkam mich eine Einge­bung; ich erin­nerte mich an meine wüste Jugend und den einen Film da.

Eines Nachts näm­lich, als ich wie viele her­anwach­sende Spät­pu­bertierende gelang­weilt, nicht jedoch aus­re­ichend müde, die ver­füg­baren Fernsehsender auf lei­dlich Sehenswertes prüfte, unter­brach mein Fin­ger sein Schaltwerk auf dem damals schon über­durch­schnit­tlich pri­maen deutsch-franzö­sis­chen Sender arte. Er, der Sender, zeigte den einen Film da, der der Sparte der franzö­sis­chen Erotik­dra­men — Orig­i­nal mit Unter­ti­tel — entstammte. Die Hand­lung lief etwa so ab:

Von einem dick­en, behaarten Mann unge­fähr mit­tleren Alters mit Voll­bart wird ein gegen­teiliger Knabe gefan­gen genom­men und muss ihm for­t­an, nackt angeket­tet und auf allen Vieren, als das dienen, was man sich ab einem gewis­sen Alter (oder als Redak­teur von Mee­dia) so vorstellt, wenn man diesen Anfang ein­er Beschrei­bung im Kopf weit­er­spin­nt. Im weit­eren Ver­lauf kommt er durch einen Trick frei, während sein unge­beten­er Gast­ge­ber sich zufrieden aus­ruht, und trifft auf seine blonde Fre­undin. Die freut sich nur wenig darüber, dass ihr vorge­blich Geliebter nun wieder für ein­vernehm­lichen Geschlechtsverkehr bere­it ste­ht, haut ihm eine runter und fragt voll des Grimms und der Eifer­sucht: “Er hat dich gut gefickt, wie?!”.

Damit dürfte sich das Klis­chee, dass die Hand­lung von Erotik­fil­men mit dem wahren Leben nichts zu tun hat, hof­fentlich wider­legt fühlen und for­t­an ein Dasein als von Ver­rück­ten gemurmelte Wirr­nis fris­ten. Für Hin­weise, wie der Film heißt, lobe ich übri­gens eine Ver­linkung in einem mein­er näch­sten Beiträge aus.

Nach­trag:
Aus juris­tis­chen Grün­den habe ich den zuvor hier ver­bre­it­eten Absatz gestrichen. Bevor sich der Betreiber des bere­its angepingten Blogs aber über den ping­back wun­dert, belasse ich es wer­tungs­frei bei dem Hin­weis auf diesen Blo­gein­trag, der für vServ­er- und Web­space­suchende von Inter­esse sein dürfte.

Senfecke:

  1. Hin­weis, sicher­heit­shal­ber

    Ist Dir der Unter­schied zwis­chen “gewerblich” und “geschäftsmäßig” bzw. die Kon­se­quenz daraus bekan­nt?

  2. Nein, darum hin­ter­ließ ich den Hin­weis. Ich betreibe Wer­bung aus Überzeu­gung, nicht, weil ich was davon hätte. :mrgreen:
    Anson­sten betreib­st du bere­its in deinem URL Wer­bung für bplaced.net, da musst du es nicht mal geson­dert erwäh­nen. Wo begin­nt Wer­bung, wo endet sie?

  3. Anwälte sind dazu da, um z. B. des Lateins mächti­gen Leuten, die den Umgang mit urhe­ber­rechtlich geschützten Büch­ern im Netz etwas lock­er­er sehen, zu helfen, und nicht, um sie abzuziehen.

  4. Das habe ich dann doch ein wenig anders in Erin­nerung, um nicht zu sagen: Gegen­teilig.
    War sich­er nur ein bedauer­lich­er Einzelfall.

  5. Kommt immer drauf an, auf wessen Seite der Anwalt ste­ht. Mir klingt es noch irgend­wie im Ohr, dass auch der die Gegen­seite vertre­tende Anwalt let­z­tendlich doch ganz zahm gewe­sen sei.

  6. Nicht zahm genug, dass er auf meine Kohle verzichtet hätte, jeden­falls nicht voll­ständig. Eini­gen scheint es um jeden Cent zu gehen.
    Not lei­den­der Beruf­s­stand.

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