(Wenn man dann in einer ruhigen Minute mal einfach still da sitzt und das Grübeln einstellt, übernimmt der Kopf, angeregt von plötzlich niederprasselnden Fetzen glücklicher und weniger glücklicher Erinnerungen, den Dreh des Abendprogramms, und man sollte nicht allzu unglücklich sein, wenn es dabei bleibt, dass man bunte Farben sieht; für das Kopfkino gibt es kein Programmheft, zwischen Komödie und Drama liegen oft nur Nuancen.
Zwar ist die Gefahr, mit störenden Schauspielern wie Til Schweiger und Johnny Depp konfrontiert zu werden, im eigenen Film nicht allzu groß, dafür sieht man sich selbst und Gesichter aus Träumen und Erinnerungen; auch solche, die man manchmal lieber vergessen möchte und es dann aber doch nicht kann, wie schon Farin Urlaub im Die-Ärzte-Lied “Nie gesagt” richtig deklamierte: “Jetzt seh ich dein Gesicht überall.”
Und so wartet der Mensch beharrlich auf die Pointe und weiß nicht, dass dieser Film kein fröhliches Ende nimmt; wie auch der Film, den das Leben schreibt, immer nur tragisch enden kann. I can’t believe you’re not mine. Ach.)

Vielleicht stimmt das mit den Scherben ja. Warten wir’s ab.
Alles in Scherben.