Netzfundstücke
Piercings als Ausdruck der Zufriedenheit mit dem eigenen Körper

Ach, du meine Güte,
SPIEGEL ONLINE lässt eine Frau („Frauen- und Geschlechterforscherin“, also eine Frau, die sich vorwiegend mit Frauen, dem weiblichen Geschlecht sowie den Gründen für seine Unterdrückung beschäftigt; das reicht eigentlich schon) unreflektiert darüber schwadronieren, dass viele Frauen, die sich kilo- und hunderteuroweise Metall in die Visage zimmern lassen, dies nicht etwa aus Protest oder aus Unsicherheit bezüglich ihres äußeren Erscheinungsbildes tun, das sie damit ja nun wirklich nicht immer verbessern, sondern, natürlich, wegen des Drucks, den die Gesellschaft auf sie ausübt:

Piercing ist heute ein Massenphänomen und es ist eine Möglichkeit, sich als Jugendliche darzustellen.

Fast alle Mädchen leiden unter dem gesellschaftlichen Druck, Schönheitsidealen zu entsprechen. […] Interessanterweise leiden die gepiercten Mädchen, die ich befragt habe, kaum unter diesen Ansprüchen. Sie haben mehrheitlich ein eindeutig positives Körpererleben.

(Alle Hervorhebungen von mir.)

„Fühl dich schön / nach der zehnten Liposuktion.“
Die Ärzte: Geisterhaus

Senfecke:

  1. hi, ich bin eine Frau und ich habe einige Piercings. Ich bin Single und liebe es! Andere Frauen und Männer zugleich mögen vorallem mein Zungenpiercing, da habe ich keine Unsicherheiten mehr allein eines Abends nach Hause gehen zu müssen! Das ist positives Körpererleben!

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