NetzfundstückeIn den Nachrichten
Medienkritik extern: Die Wiederentdeckung der Studioanimationen

Das ZDF hat ein neues Nachricht­en­stu­dio bekom­men, in dem alles noch mod­ern­er und mul­ti­me­di­aler wirken soll; aber wie bei dem mehrere Schü­ler­gen­er­a­tio­nen pla­gen­den Prob­lem “Pow­er­point-Ani­ma­tio­nen oder lieber brauch­bare Inhalte?” wird auch hier wieder sinn­los irgend­was ani­miert, ohne dadurch einen echt­en Mehrw­ert zu erhal­ten; Nachricht­en sollen nicht auf Kosten der Gebühren­zahler span­nend sein und unter­hal­ten, sie sollen informieren. Wann ler­nen die Ver­ant­wortlichen das endlich?

Pein­lich vor allem, wenn man’s mit der Medi­en­nutzung übertreibt:

Man braucht kein virtuelles Stu­dio, um zu zeigen, wo es bei einem Atom­kraftwerk gebran­nt hat. Im Gegen­teil: Man würde es bess­er ver­ste­hen, wenn nicht ein Mod­er­a­tor unge­lenk neben den Ani­ma­tio­nen herum­stünde und mit der Hand vage in einen leeren Raum zeigte.

Ich weiß schon, warum ich nur noch sel­ten fernse­he. Es ist ein­fach zu albern.


Auch nicht schlecht übri­gens:

Blake Field­er-Civ­il beansprucht einen Teil des Ver­mö­gens sein­er geschiede­nen Frau Amy Wine­house, weil er sie erst durch sein Ver­hal­ten zu ihrem Album inspiri­ert habe — indem er fremdg­ing.

Selb­st, wenn dies erfol­g­los bleibt: Grandios!