NetzfundstückeIn den Nachrichten
Tag des Amok­laufs

Wir müs­sen den USA immer alles nach­ma­chen!
Das habe ich ja nun schon mehr­fach beklagt, und heu­te wird schon wie­der flei­ßig Amok gelau­fen.

Aus den Nach­rich­ten möch­te ich hier­zu zitie­ren:

Spe­zi­al-Ein­hei­ten der Poli­zei stürm­ten das Eltern­haus des Amok­läu­fers, brach­ten die Mut­ter zu einem Ver­hör. Eine Waf­fe fehl­te aus dem lega­len Pri­vat-Arse­nal des Vaters, ver­mut­lich die Tat­waf­fe.

Über das wie üblich über­aus däm­li­che „ver­mut­lich“ möch­te ich hier gar nicht mehr vie­le Wor­te ver­lie­ren, indes gefällt mir die Arbeits­wei­se der Poli­zei. Die ist so schön irra­tio­nal.

„Stür­men“ müs­sen hät­ten sie das Schul­ge­bäu­de. Im Eltern­haus gibt es nun mal nicht mehr viel zu stür­men. Oder wird das bei die­sen „Spe­zi­al-Ein­hei­ten“ anders gehand­habt?

„Hier, Jungs, fol­gen­des Pro­blem: Der Kerl ist schon tot. Was stür­men wir dann jetzt?“
„Hmmm… wie wäre es mit dem Eltern­haus?“
„Au ja!“

Ich stel­le mir das lustig vor.
Lustig ist auch, was die Hast im Online-Jour­na­lis­mus gera­de in sol­chen Situa­tio­nen her­vor­bringt:
http://wirres.net/article/articleview/5152/1/6/

(Nach­trag: Wei­ter­la­chen kann man beim Nig­ge­mei­er, zum Bei­spiel über Zahn­bür­sten-Bud­gets.)