In den Nachrichten
Gedan­ken zum 1. Mai

Ach, klei­ner Nach­trag (hätt ich fast ver­ges­sen):

[13:26] @Theodor_Adorno> 1.mai ist bul­len­klop­pen @ ber­lin
[13:26] @Theodor_Adorno> wer kommt mit?
[13:26] @[D]Tr1GGeR> ach schei­ße
[13:26] @[D]Tr1GGeR> mai­kra­wal­le sind uch noch
[13:26] @[D]Tr1GGeR> ;(
[13:28] @[D]Tr1GGeR> ma bei ebay gucken ob man wie­der bal­kon­plät­ze für die mai­kra­wal­le in ber­lin erstei­gern kann
[13:28] @[D]Tr1GGeR> :D

Also schlag ich doch direkt mal nach:

- Tag der Arbeit in vie­len Staa­ten („Inter­na­tio­na­ler Kampf­tag der Arbei­ter­klas­se“)
– Die Nacht zum ersten Mai wird auch als Wal­pur­gis­nacht bezeich­net
– In Ber­lin fin­den an die­sem Tag die Kreuz­ber­ger Kra­wal­le statt, die stets mit gewalt­tä­ti­gen Aus­schrei­tun­gen ver­bun­den sind.

(Quel­le)

Gehen wir die Liste mal durch:

Tag der Arbeit

Er wird auch als Kampf­tag der Arbei­ter­be­we­gung, Tag der Arbeit oder Mai­fei­er­tag bezeich­net.

„Kampf­tag“ – wie­so ist aus­ge­rech­net das mei­ne erste Asso­zia­ti­on? Bin ich durch die Medi­en so sehr ver­dummt wor­den, oder ist es die Absicht unse­rer Poli­tik, den „Tag der Arbeit“ zu ver­dun­keln? Ich mei­ne, ange­sichts der der­zei­ti­gen Wirt­schafts­la­ge wäre „Tag der Arbeit“ auch Gal­gen­hu­mor im schwär­ze­sten Sin­ne (R.I.P. Bill Hicks).

In den sozia­li­sti­schen Län­dern wur­de der 1. Mai als „Inter­na­tio­na­ler Kampf- und Fei­er­tag der Werk­tä­ti­gen für Frie­den und Sozia­lis­mus“ began­gen.

Logi­sche Fol­ge­rung: Deutsch­land ist 1) ein sozia­li­sti­sches Land, zumin­dest aber 2) über­wie­gend von Alt- und Neu­so­zia­li­sten bewohnt.
(nun, die Zustän­de in Deutsch­land sind in der Tat denen in der DDR 1989 sehr ähn­lich – nur dass wir ver­mut­lich nicht auf einen Umsturz hof­fen dür­fen, Poli­zei etc.)

Wal­pur­gis­nacht
Die Wiki­pe­dia kennt dazu Alte Bräu­che – Das Hexen­bren­nen in der Ober­lau­sitz.

Hexen­bren­nen, hmmm… eigent­lich eine sehr nütz­li­che Tra­di­ti­on… n.f.c.

Kra­wal­le
Sie­he oben.

In die­sem Sin­ne, fei­ert schön und haut mal so rich­tig auf die Po… den Putz!